11. Januar 2021 / Aktuell

Im Januar keine Elternbeiträge für Kita- und Schulbetreuung

Fraktionsvorsitzenden haben über eine Videokonferenz abgestimmt

Im Januar müssen Eltern keinen Elternbeitrag zahlen

Aufgrund der erneuten landesweiten Schließung der Schulen sowie der deutlich eingeschränkten Betreuungsangebote in den Kitas und den Offenen Ganztagsschulen im Zuge des erneuten Lockdowns wird die Stadt Verl im Januar vollständig auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern sowie bei der Betreuung in der Offenen Ganztagsschule und bei der Randstundenbetreuung verzichten.

Da die Einschränkungen des Betreuungsangebotes in den Schulen und den Kitas durch das Land zunächst bis zum 31. Januar verfügt wurden, erhalten alle Eltern für die rund einmonatige Schließung einen entsprechenden finanziellen Ausgleich über den Elternbeitrag. Dies gilt auch für die Eltern, die wegen ihrer beruflichen Verpflichtungen das eingeschränkte Betreuungsangebot im Januar nutzen. Damit möchte die Stadt Verl, wie schon in 2020, ihren Beitrag zum erneuten Betreuungsaufwand der Eltern wegen der fehlenden Angebote beitragen.

Da es sich bei dem Beitragsverzicht um eine freiwillige Leistung der Stadt Verl in Höhe von rund 100.000 Euro handelt, ist ein politischer Dringlichkeitsbeschluss erforderlich. Die Verwaltung hat sich bereits am Donnerstagabend mit den Fraktionsvorsitzenden in einer Videokonferenz hierüber abgestimmt und sich das Einverständnis der Fraktionen geben lassen. Die Eltern müssen auch keine Anträge für die Beitragsbefreiung stellen. Die Fachbereiche Jugend und Schule werden im Januar einfach keine Beiträge von den Konten der Eltern einziehen. Wie das Finanzministerium am Freitagmittag mitteilte, wird das Land NRW der Stadt die Hälfte des Einnahmeausfalls erstatten.

Gefragt sei jetzt, wie zu Beginn der Pandemie, eine pragmatische Lösung, betonen Kämmerer Heribert Schönauer, Jugendamtsleiter Patrick Bullermann und Dirk Hildebrandt, Fachbereichsleiter Schule. Durch die Einschränkung der Betreuungsangebote in den 14 Kitas, 40 Kindertagespflegestellen und vier Offenen Ganztagsschulen einschließlich der Randstundenbetreuungen in dieser Woche müssen in Verl die Eltern von 1200 Kindergartenkindern und 575 OGS-Schülerinnen und -schülern die Betreuung ihrer Kinder für die nächsten Wochen vielfach selber organisieren.

»Diese Mammutaufgabe haben die Eltern bereits in 2020 sehr besonnen umgesetzt«, zollt Heribert Schönauer den Eltern erneut großen Respekt. »Für die hervorragende Unterstützung aller Beteiligten in dieser außerordentlichen Situation bedankt sich die Stadt Verl bei allen Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betreuungseinrichtungen. Vorrangiges Ziel für uns alle muss jetzt sein, dass wir eine höchstmögliche Reduzierung bei den persönlichen Kontakten bekommen, um eine weitere Ausbreitung mit dem Covid-19-Virus zu vermeiden.«

(Pressemitteilung der Stadt Verl)

Bildquelle: ©

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