Ab dem 1. August geht’s los: Mit der neuen Schnellbus-Linie S18 können Fahrgäste aus Verl und dem Gütersloher Stadtteil Friedrichsdorf/ Avenwedde Nord auf direktem Weg ins Oberzentrum Bielefeld pendeln. Sie verbindet Verl über die Pausheide im Stundentakt und ohne Umstieg mit dem Bielefelder Stadtzentrum. In Bielefeld hält die Linie am Jahnplatz sowie am Hauptbahnhof und bietet direkten Anschluss an den Zugverkehr in Richtung Herford/Minden/Hannover. In Verl startet und endet die Linie an der Haltestelle Bahnhof.
Die Schnellbus-Linie führt über die A33 und dem Ostwestfalendamm und entspricht damit nahezu dem Fahrweg des normalen Autoverkehrs. Die Fahrtzeit vom Verler Bahnhof bis zum Hauptbahnhof Bielefeld beträgt 40 Minuten. „Der Schnellbus bietet den Menschen eine echte Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Pkw“, meint Frank Scheffer, Verkehrsdezernent des Kreises Gütersloh. „Sie kommen damit schnell und bequem in das Oberzentrum mit seinen dort ansässigen Arbeitgebern, der Universität und Hochschule sowie diversen Einkaufsmöglichkeiten.“
Auch der Fahrplan ist attraktiv: Die S18 fährt montags bis freitags in der Zeit von 5.30 bis 23.30 Uhr sowie an den Wochenenden und Feiertagen von 8.30 bis 23.30 Uhr. „Wer im ländlichen Raum lebt, braucht verlässliche Mobilitätsangebote. Die neue Schnellbuslinie ist genauso ein Angebot – direkt, schnell und alltagstauglich“, ergänzt der Verler Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner. „Nach den sehr positiven Erfahrungen mit der Schnellbus-Linie S15 von Bielefeld nach Spenge wird dieses Angebot ganz sicher ebenfalls hohe Fahrgastzahlen erreichen“, betont Patrick Kühn, Abteilungsleiter Mobilitätsplanung der Stadt Bielefeld.
Die Schnellbus-Linie S18 fährt im Auftrag des Kreises Gütersloh und der Stadt Bielefeld. Betrieben wird sie von der ArGe ÖPNV Gütersloh eGbR, einer Arbeitsgemeinschaft regionaler Busunternehmen. Die ArGe ist bereits im Regionalbusverkehr im Kreis Gütersloh unterwegs. Geschäftsführer Dirk Hänsgen sichert den Fahrgästen der S18 einen hohen Fahrtkomfort zu: „Es kommen neuwertige Niederflurfahrzeuge mit Rollstuhlplätzen und USB-Steckdosen zum Einsatz. Erkennbar sind unsere Busse an ihrem graublauen WestfalenSchnellbus-Design.“
Der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe unterstützt das Schnellbus-Angebot für fünf Jahre mit einer Fördersumme von rund 3,6 Millionen Euro und trägt damit 90 Prozent der Betriebskosten. Die verbleibenden zehn Prozent übernehmen jeweils der Kreis Gütersloh und die Stadt Bielefeld sowie anteilig auch die Stadt Verl.

