14. Dezember 2018 / Allgemein

DSD-Schulpartnerschaft mit der Gesamtschule Verl

Die Gesamtschule Verl ist Partnerschule der Deutschen Stammzellspenderdatei DSD.

DSD-Schulpartnerschaft mit der Gesamtschule Verl

Die vielfältigen Erfahrungen der DSD der letzten Jahre zeigen, dass die junge, heranwachsende Bevölkerung mehr gesellschaftliches Bewusstsein für die Verantwortung des Einzelnen im   Ganzen   braucht.   Die   Basis   dafür   ist   eine nachhaltige   und gesellschaftliche Bildungs-, Aufklärungs- und Informationsarbeit. Nur ein aufgeklärter und gut informierter Mensch kann freie, für ihn richtige Entscheidungen fällen und ist bereit, sich gemeinnützig zu engagieren.

An der Gesamtschule Verl, greift die DSD das Thema Blutkrebs/Leukämie auf. Dabei geht es darum, junge Menschen   für   ein   persönliches   Engagement   zu   motivieren.   DSD-Bildungsangebote   und   die   Gewinnung   freiwilliger   potenzieller Stammzellspender gehören dazu.

Tatsache ist, dass alle 45 Minuten in Deutschland ein Mensch an Leukämie erkrankt. Wenn man bedenkt, dass inzwischen ca. 80% der erfolgreichen Stammzelltransplantationen   durch   Spenden   von   jungen,   gesunden Menschen stammen, wird die Bedeutung der gesellschaftlichen Aufklärung junger Menschen über die Stammzellspender umso deutlicher. Die   DSD   entwickelte   ein   fächerübergreifendes   und   die Methodenkompetenz schulendes Material für den Einsatz im Unterricht.

An der   Gesamtschule   Verl   ist   das   Material   insbesondere   für   das   Fach „Gesundheit und Soziales“ geeignet. Das Material entstand in enger Zusammenarbeit mit Fachlehrern. Der Einsatz und die Durchführung von Veranstaltungen mit der DSD eignet sich insbesondere für die Förderung Sozialkompetenz. Der DSD begegnete an der Gesamtschule Verl einer sehr offenen Gesprächsatmosphäre, die hauptsächlich   gekennzeichnet   ist   durch:   Fragen   zu   demographischen Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Chance, einen passenden Stammzellspender zu finden, Fragen der Moralethik, Wissenszuwachs um die   Methoden   der   Typisierung   und   Spende   sowie   ganz   persönliche Erlebnisse von Schülerinnen und Schülern mit dem Thema Leukämie sowie anderen   Krebserkrankungen.  

Dass   dabei   auch   Tabus   aufgebrochen werden, ist beiden Partner bewusst. Die Erfahrungen zeigt aber auch, dass das Zusammenwachsen von Klassenverbänden durch emotionales Öffnen des Einzelnen gestärkt wird. Das Thema baut Brücken und verbindet durch alle gesellschaftlichen Schichten.

 

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