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Glasfaser: Interessenbekundung für die Außenbereiche

Die Stadt Verl befindet sich auf einem guten Weg hin zu einem zukunftsorientierten, glasfaserbasierten Breitbandausbau für die Verler Bürgerinnen und Bürger. Durch den FTTH-Ausbau der Telekom in den Jahren 2016/2017 sowie durch den anstehenden FTTH-Ausbau der Deutschen Glasfaser (privatwirtschaftlicher und geförderter Breitbandausbau) erreicht die Stadt Verl nach Abschluss der Baumaßnahmen eine Anschlussquote von über 85 Prozent. In Deutschland liegt der Durchschnittswert der FTTH-Versorgung bei gerade einmal 8,9 Prozent.

Um jedoch auch die Adressen in den Außenbereichen, die auf Grund ihrer Bandbreiten von über 30 Mbit/s oder durch den geplanten VDSL- und Vectoring-Ausbau keinen geförderten Anschluss erhalten, mit Glasfaser zu versorgen, sind die Stadt Verl und die Deutsche Glasfaser bestrebt, Lösungen zu schaffen. Die Deutsche Glasfaser wird in den nächsten Wochen prüfen, unter welchen Bedingungen und Kosten sich Teile dieser übrigen 15 Prozent anschließen lassen.

Hierfür muss das Unternehmen jedoch wissen, wer – auch unter einer Kostenbeteiligung – Interesse an einem FTTH-Anschluss hat. Um die Kosten des Ausbaus zu senken, sind bürgerliche Eigeninitiativen – wie selbst graben und Leitungen verlegen – und der Zusammenschluss von möglichst vielen Interessenten in einem Gebiet erwünscht. Ein großer Vorteil in Verl ist die bereits geplante Netzinfrastruktur, die im Rahmen des geförderten Ausbaus entlang einiger Außenbereiche verläuft.

Interessenten an einem Glasfaser-Anschluss, für deren Adresse aktuell kein FTTH-Anschluss bei einem Telekommunikationsunternehmen buchbar ist, können ihre Interessenbekundung über folgendes Kontaktformular an die Stadt Verl übermitteln: Interessenbekundung

Seitens der Wirtschaftsförderung der Stadt Verl werden diese Interessenbekundungen gebündelt und an das Unternehmen Deutsche Glasfaser Holding GmbH zur Berechnung eines möglichen Baukostenzuschusses für einen Glasfaser-Anschluss weitergeleitet.

Quelle/Bild: verl.de

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