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Soldaten sammeln 3.500 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Soldaten sammeln 3.500 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

3.500 Euro: Das ist das Ergebnis der Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Drei Tage lang waren eine Soldatin und 15 Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 aus Ahlen Anfang Dezember in Verl unterwegs und baten in den Straßen sowie an den Haustüren um Spenden. Wie in jedem Jahr hatte Frank Jeltsch vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung die Sammlung organisiert. „Ich freue mich sehr, dass die Verlerinnen und Verler die Aktion wieder so gut unterstützt haben und wir das Spendenergebnis aus dem Vorjahr sogar um rund 900 Euro übertroffen haben. Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürgern für ihre Spenden“, so Frank Jeltsch.


Bürgermeister Michael Esken begrüßte die Soldaten im Namen der Stadt und dankte ihnen für ihren Einsatz. Die Sammlung in Verl sei eine gute Tradition, sagte er. Dennoch sei es in der heutigen Zeit nicht immer leicht, von Haus zu Haus zu gehen und um Spenden zu bitten. Aber auch für ihren Dienst bei der Bundeswehr sprach der Bürgermeister den Soldaten seinen Dank aus. „Für den Frieden muss man arbeiten. Und wir können sehr froh sein, dass es Menschen wie Sie gibt, die dazu bereit sind.“ Und das, obwohl insbesondere durch die Auslandseinsätze das Risiko erheblich größer geworden sei. „Sie setzen für uns alle Ihr Leben aufs Spiel. Dafür gebührt Ihnen Respekt und Anerkennung.“


Das Geld aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung nutzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, um sich im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland um alle deutschen Kriegsgräber in nahezu 100 Ländern der Welt zu kümmern. Auch weiterhin werden Opfer der Weltkriege geborgen, um den Angehörigen einen Ort der Trauer zu geben und für den Frieden zu mahnen. Eine weitere Säule der Arbeit sind die zahlreichen Begegnungsstätten, die direkt an den Kriegsgräberstätten liegen. Hier beteiligt der Volksbund Jugendliche aus vielen Ländern an seiner Arbeit und leistet so wertvolle Versöhnungsarbeit.


Bildzeile:
Waren im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Verl unterwegs: (vorne v. l.)
Oberfeldwebel Florian Kobusch, Oberstabsgefreiter Marc Reid, Hauptgefreiter David William Rhodes, Hauptgefreiter Garip Sahin, Gefreiter Vladimir Kaul, (Mitte v. l.) Frank Jeltsch, Gefreiter Gavin Winwood, Stabsunteroffizier Dennis Blümel, Gefreiter Dominik Safar, Stabsunteroffizier Julian Hanfler, (hinten v. l.) Stabsunteroffizier Vanessa Szymanski, Unteroffizier Justus Metzen, Stabsunteroffizier Marcel Büscher, Stabsgefreiter David Stolze, Stabsunteroffizier Artur Bekk, Bürgermeister Michael Esken und Stabsunteroffizier Marco Jansen. Im Bild fehlt Leandro Bornkessel.

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