Ein 30 Tonnen schwerer Finnwal, der an der englischen Nordseeküste angespült wurde und verendet ist, stellt die Behörden vor logistische Schwierigkeiten. Man wolle vermeiden, das 17 Meter lange Tier am Strand zu zerteilen, stattdessen solle es an einem Stück wegtransportiert werden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Der am Dienstag angespülte Wal, der kurze Zeit später verendete, sei inzwischen zu einer «makabren Touristenattraktion» geworden. Ganze Familien reisten zu dem Strand bei der Gemeinde Bridlington in der Grafschaft Yorkshire, um Selfies zu machen. Die Behörden riefen die Menschen auf, sich von dem Tier fernzuhalten. «Wir werden in den kommenden Tagen mit beauftragten Unternehmen zusammenarbeiten und versuchen, den Wal als Ganzes vom Strand wegzubewegen, und wir arbeiten mit zoologischen Experten zusammen, um den Grund für dieses traurige Ereignis zu ergründen», sagte ein Sprecher der Gemeindeverwaltung. Finnwale werden Experten zufolge nur selten in der Nordsee gesichtet. Sie halten sich eher in tieferen Gewässern auf. Erst Anfang April war ein toter Pottwal ebenfalls an der Nordseeküste nahe des etwas weiter südlich gelegenen Grimbsby in der Grafschaft Lincolnshire angespült worden. Wie die Nachrichtenagentur PA meldete, wurde am Donnerstag ein weiterer Wal-Kadaver an der schottischen Ostküste entdeckt.
Bildnachweis: © Danny Lawson/PA/AP/dpa
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30 Tonnen: Wal-Kadaver in England zieht Schaulustige an
Menschen reisen an den Strand der englischen Nordseeküste, um Fotos von einem verendeten Wal zu machen. Die Behörden haben währenddessen logistische Sorgen.
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