Die Besitzer von 3000 Koffern warten eine Woche nach ihrem Zwischenstopp am Münchner Flughafen noch immer auf ihr Gepäck. Die Lufthansa teilte am Freitag mit: «Es ist richtig, dass seit dem letzten Wochenende rund 3000 Gepäckstücke in München lagern.» Ein Gewitter sowie Einschränkungen bei der Flugsicherung führten dazu, dass Umsteiger ihren Anschlussflug teilweise nicht erreichen konnten. Das betraf Passagiere von europäischen Anschlussflügen und von Inlandsflügen, die auf die Bahn umgebucht wurden. Die Hälfte dieser 3000 Koffer waren allerdings eigentlich für andere deutsche Flughäfen bestimmt. Sie werden aushilfsweise in München sortiert, um andere deutsche Flughäfen zu entlasten, die mit ihrer Arbeit wegen Personalmangel nicht mehr nachkommen. «Wir entschuldigen uns bei unseren Gästen und arbeiten rund um die Uhr mit Hochdruck daran, um Ihnen Ihr Gepäck zuzustellen», teilte die Lufthansa mit.
Bildnachweis: © Sven Hoppe/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
3000 Gepäckstücke von Lufthansa-Passagieren noch in München
Vor einer Woche sind aufgrund wohl widriger Umstände 3000 Koffer im Flughafen München liegengeblieben. Zurück bei ihren Besitzern sind sie immer noch nicht.
Meistgelesene Artikel
- 13. Mai 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 27. April 2026
Nächster Hobbymarkt am 2. Mai
Am Samstag, 2. Mai, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich diesmal...
Die Verler Freibad-Saison hat am 30. April begonnen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen sowie...
Neueste Artikel
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses in Görlitz suchen Einsatzkräfte weiter nach drei Vermissten. Die Lebensrettung habe «absolute Priorität», sagt der Oberbürgermeister.
Gemeinsam mit China schickt Europa «Smile» ins All: Der Satellit soll neue Erkenntnisse zu Sonnenstürmen, Polarlichtern und dem unsichtbaren Schutzschild der Erde liefern.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses in Görlitz suchen Einsatzkräfte weiter nach drei Vermissten. Die Lebensrettung habe «absolute Priorität», sagt der Oberbürgermeister.
Gemeinsam mit China schickt Europa «Smile» ins All: Der Satellit soll neue Erkenntnisse zu Sonnenstürmen, Polarlichtern und dem unsichtbaren Schutzschild der Erde liefern.

