In Ecuador sind acht abgetrennte menschliche Köpfe in Jutesäcken am Straßenrand entdeckt worden. «Verboten zu stehlen» stand auf Flugblättern am Fundort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Ermittler gehen nach vorläufigen Angaben von Mord aus und vermuten als Motiv einen Machtkampf zwischen kriminellen Banden um die Kontrolle illegaler Geschäfte. Die Opfer seien acht bislang nicht identifizierte Männer. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben. Die Köpfe wurden laut Polizei in einer ländlichen Gegend von Naranjal in der Provinz Guayas an der Pazifikküste des südamerikanischen Landes gefunden. Erst im Januar waren an einem Touristenstrand fünf Köpfe entdeckt worden. Ecuador befindet sich seit mehreren Jahren in einer schweren Sicherheitskrise. Kriminelle Banden nutzen das Land als wichtigen Umschlagplatz für Kokain, das vor allem über Pazifikhäfen in Richtung USA und Europa geschmuggelt wird. Ecuador gilt dabei als Transitland für Drogen aus Kolumbien, Bolivien und Peru. Mehrere Gangs kämpfen um Routen und Einflussgebiete des lukrativen Drogengeschäfts. Die Gewalt hat zuletzt deutlich zugenommen.Gangs kämpfen um wichtige Routen und Einflussgebiete
Bildnachweis: © Cesar Munoz/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Acht abgetrennte Köpfe in Ecuador entdeckt
Ein grausiger Fund in Ecuador: Acht Männer wurden getötet, ihre Köpfe am Straßenrand entdeckt. Ermittler gehen von einem Machtkampf krimineller Gruppen aus.
Meistgelesene Artikel
- 27. Februar 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 2. März 2026
Hobbymarkt am 7. März wieder mit mehr Geflügel
Am Samstag, 7. März, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Nach der längeren Pause aufgrund der...
- 13. Februar 2026
Sprechstunde des Bürgermeisters am 19. Februar
Zu seiner nächsten Bürgersprechstunde lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 19. Februar,...
Neueste Artikel
Bisher werden in der Nahost-Region gestrandete Deutsche mit gecharterten Flügen aus dem Oman zurück in die Heimat gebracht. Am Wochenende soll es erstmals auch einen Flug aus Riad geben.
Tausende Deutsche sitzen wegen des Iran-Kriegs im Ausland fest. Doch es winkt Hoffnung: Erste Rückholaktionen der Bundesregierung laufen, Außenminister Wadephul stellt weitere in Aussicht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Bisher werden in der Nahost-Region gestrandete Deutsche mit gecharterten Flügen aus dem Oman zurück in die Heimat gebracht. Am Wochenende soll es erstmals auch einen Flug aus Riad geben.
Tausende Deutsche sitzen wegen des Iran-Kriegs im Ausland fest. Doch es winkt Hoffnung: Erste Rückholaktionen der Bundesregierung laufen, Außenminister Wadephul stellt weitere in Aussicht.

