Der deutsche Astronaut Matthias Maurer hat in seinen ersten Wochen auf der Internationalen Raumstation ISS zahlreiche Experimente durchgeführt. Maurer verteilte etwa Geräte zur Strahlungsmessung und berührte immer wieder Platten, auf denen später die Belastung durch Mikroorganismen gemessen werden soll. Wie die Europäische Weltraumorganisation Esa mit Sitz in Paris am Montag mitteilte, wurde auch Maurer selbst in etlichen Versuchen unter die Lupe genommen. Spezielle Geräte maßen seine Temperatur, zeichneten seinen Schlaf-Wach-Rhythmus auf und machten Bilder seiner Augen. Auch auf eine Weltraumwaage kletterte der Astronaut und absolvierte mit Atemmaske und Herzfrequenzmessung eine Fahrradtour im Stehen. Maurer war Mitte November gemeinsam mit seinen drei Nasa-Kollegen an der ISS angekommen. Der 51-jährige Saarländer ist der zwölfte Deutsche im All, der vierte auf der ISS - und der erste, der in einem «Crew Dragon» dorthin geflogen ist. Auf der ISS soll er in rund 400 Kilometern Höhe etwa sechs Monate lang bleiben und wohl auch einen Außeneinsatz absolvieren. Zuletzt war 2018 mit Alexander Gerst ein deutscher Esa-Astronaut an Bord der ISS gewesen.
Bildnachweis: © NASA/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Astronaut Maurer bereits Teil etlicher Experimente auf ISS
Langweilig scheint es auf der Raumstation ISS nicht zu werden: Astronaut Matthias Maurer hat im Weltall gut zu tun.
Meistgelesene Artikel
- 13. Juli 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 1. Juli 2026
Nächster Hobbymarkt am 4. Juli
Am Samstag, 4. Juli, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...
- 29. Juni 2026
Informationen und Neuigkeiten zum Verler Freibad
Die Verler Freibad-Saison hat am 30. April begonnen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen sowie...
Neueste Artikel
- 14. Juli 2026
Ermittler finden schwere Mängel nach Feuer in Bangkok
Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Juli 2026
Ermittler finden schwere Mängel nach Feuer in Bangkok
Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.
Der gerade wegen Ebola in Deutschland behandelte US-Bürger steckte sich im Kongo an: Dort steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Fachleute sehen kein Ende des Ausbruchs.

