Ein Mann, der während der öffentlichen Aufbahrung von Queen Elizabeth II. auf den Sarg der Königin zugerannt war, muss in die Psychiatrie. Ein Gericht in London entschied am Donnerstag, dass der Endzwanziger Wahnvorstellungen habe. Zuvor hatten zwei Ärzte dem 28-Jährigen attestiert, dass er an einer psychischen Störung leidet und prozessunfähig ist. Der Angeklagte war am Abend des 16. September in der Westminster Hall festgenommen worden, nachdem er die Warteschlange der Trauernden verlassen hatte und auf den geschlossenen Sarg zugestürmt war. Er konnte noch die Staatsfahne berühren, mit der der Sarg bedeckt war, bevor ihn zwei Sicherheitskräfte zu Boden rissen. Als er weggeführt wurde, hatte der Mann einem Beamten gesagt, er habe sehen wollen, ob die Queen wirklich tot ist. Die Liveübertragung im Fernsehen war während des Vorfalls ausgesetzt worden. Die Königin war am 8. September auf Schloss Balmoral in Schottland gestorben. Nach Trauerfeierlichkeiten im nördlichsten britischen Landesteil wurde ihr Sarg nach London gebracht und dort vom 14. September an für mehrere Tage in der Westminster Hall aufgebahrt, dem ältesten Teil des britischen Parlaments. Schätzungsweise 250 000 Menschen erwiesen ihr dort die letzte Ehre.
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Auf Sarg der Queen zugerannt: Mann muss in Psychiatrie
Tausende Menschen gingen wenige Tage nach dem Tod der Queen schweigend an ihrem Sarg vorbei, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Ein Mann rannte jedoch auf den Sarg zu. Das hat nun Folgen für ihn.
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