Bei neuen Überschwemmungen in Sydney ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Leiche des Mannes sei in seinem in den Wassermassen versunkenen Fahrzeug in Cobbity südwestlich der australischen Metropole entdeckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. Derweil verhängten die Behörden weitere Evakuierungsbefehle für Tausende Menschen unter anderem in den nordwestlichen Vororten Cattai und Pitt Town sowie in den südwestlichen Vierteln Camden und Chipping Norton. Evakuierungsbefehle gab es allein am Morgen für etwa 2400 Bürger, sagte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Dominic Perrottet. Für 17.000 weitere Anwohner wurden Evakuierungswarnungen ausgegeben. Bereits am Donnerstag waren im Zuge des andauernden Starkregens Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 150 Schulen in der Region blieben geschlossen. «Es wird aufhören zu regnen, es wird irgendwann besser», sagte die regionale Ministerin für Notdienste, Steph Cooke. «Wir müssen das nur einen Tag nach dem anderen durchstehen.» Laut Meteorologiebehörde sollten die extremen Niederschläge am Wochenende nachlassen. «Aber obwohl der Regen nachlässt gibt es für einige Orte größere Hochwasserwarnungen», erklärte Jane Golding vom Wetteramt. Viele Flüsse standen kurz davor, über die Ufer zu treten, auch der Warragamba-Staudamm im Südwesten Sydneys war bis zum Bersten gefüllt. Bereits vor einem Monat hatte es in Sydney und weiten Teilen von New South Wales und Queensland verheerende Überschwemmungen gegeben. In nur drei Monaten sei in der bei Touristen aus aller Welt beliebten Metropole mit dem berühmten Opernhaus so viel Niederschlag gefallen wie sonst in einem ganzen Jahr, hatten Meteorologen am Donnerstag gesagt. Australien leidet besonders unter dem Klimawandel.
Bildnachweis: © Dan Himbrechts/AAP/dpa
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Überschwemmungen in Sydney: Neue Evakuierungsbefehle
Heftige Niederschläge machen Sydney erneut zu schaffen. Wegen Überschwemmungen verhängen Behörden weitere Evakuierungsbefehle für Tausende Menschen - es gibt auch einen Toten zu beklagen.
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