19. März 2022 / Aus aller Welt

Corona-Infektionen steigen weiter an, Inzidenz auch

Das Robert Koch-Institut hat binnen eines Tages 260.239 Corona-Neuinfektionen und 221 Todesfälle registriert. Die Inzidenz steigt weiter an, die Impfkampagne schwächelt.

Die Inzidenz liegt bei 1735,0.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz erneut einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1735,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1706,3 gelegen, vor einer Woche bei 1496,0 (Vormonat: 1350,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 260.239 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 237.086 Ansteckungen gewesen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern. So werden Kontakte oft nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Zahl der Todesfälle sinkt

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 221 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 249 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 18.548.225 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 7,81 an (Donnerstag: 7,58). Darunter sind viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 14.448.200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 126.867.

Impfkampagne läuft schlecht

Das Tempo beim Impfen gegen Corona nimmt weiter ab. Am Freitag wurden mindestens 60 000 Dosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (9.07 Uhr) hervorgeht. Hinzu kommen in der Regel noch einige Nachmeldungen. Am Freitag vor einer Woche waren es 94 334 Impfungen - am 4. März waren es 109 409 Stück.

Mittlerweile haben 75,8 Prozent der Bevölkerung (mindestens 63,1 Millionen Menschen) einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind. 58,2 Prozent (48,4 Millionen) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung bekommen. Mindestens einmal geimpft sind 76,5 Prozent (63,6 Millionen).

Eine große Gruppe von 23,5 Prozent der Bevölkerung (19,5 Millionen Menschen) ist laut dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums weiterhin ungeimpft. Für 4,8 Prozent (vier Millionen) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.


Bildnachweis: © Bernd Thissen/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Jahrzehntelanges Warten auf den Thron: Charles ist König
Aus aller Welt

Mit dem Tod von Queen Elizabeth II. ist ihr Sohn Charles zum König geworden. Was bedeutet das für die britischen Royals und das Vereinigte Königreich?

weiterlesen...
Frau aus Uganda entwickelt Mückencreme aus saurer Milch
Aus aller Welt

Malaria und verdorbene Milch sind zwei große Probleme für Menschen in Uganda. Eine junge Frau hat das erkannt und daraus eine clevere Geschäftsidee entwickelt: Mückenschutzcreme aus Sauermilch.

weiterlesen...
Karnevalsverein trauert um Ehrenpräsident
Aus aller Welt

Nach einem Flugzeugabsturz und dem Tod eines Unternehmers und zwei weiteren Familienmitgliedern hängen die Fahnen in Köln auf Halbmast. Der 72-Jährige hatte sich im Karneval engagiert.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Flugzeugabsturz bei Gera - Feuerwehr meldet zwei Tote
Aus aller Welt

Flugzeugunglück in Thüringen: Der Feuerwehr zufolge sind zwei Kunstflieger in der Luft zusammengeprallt und abgestürzt. Überlebt haben sie demnach nicht.

weiterlesen...
Nach Schiffskollision: Mosel für Schiffe gesperrt
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenprall zweier großer Schiffe auf der Mosel hat sich ein Frachter am Boden des Flusses festgefahren. Bis auf weiteres ist die Mosel nicht befahrbar.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Flugzeugabsturz bei Gera - Feuerwehr meldet zwei Tote
Aus aller Welt

Flugzeugunglück in Thüringen: Der Feuerwehr zufolge sind zwei Kunstflieger in der Luft zusammengeprallt und abgestürzt. Überlebt haben sie demnach nicht.

weiterlesen...
Nach Schiffskollision: Mosel für Schiffe gesperrt
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenprall zweier großer Schiffe auf der Mosel hat sich ein Frachter am Boden des Flusses festgefahren. Bis auf weiteres ist die Mosel nicht befahrbar.

weiterlesen...