Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Bali sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Sieben weitere wurden schwer verletzt, wie die Behörden mitteilten. Nach Angaben der Zivilschutzbehörden stürzten bei dem Erdstoß der Stärke 4,8 am frühen Samstagmorgen in den Bezirken Karangasem und Bangli mehrere Häuser ein. Eine Fernstraße wurde von einem Erdrutsch blockiert. Unter den Toten war auch ein achtjähriger Junge. Er wurde zusammen mit einem anderen Opfer in Bangli von einem Erdrutsch verschüttet. «Wir haben die ganze Gegend abgesucht, und wir rechnen nicht damit, dass die Zahl der Toten weiter steigt», sagte der Chef des Zivilschutzes der Provinz, Gede Darmada. Das Zentrum des Bebens lag nordwestlich von Karangasem in einer Tiefe von zehn Kilometern. Die indonesische Regierung hatte am Donnerstag Bali wieder für Touristen aus 19 Ländern geöffnet. Die örtlichen Behörden erwarten aber erst im nächsten Monat wieder größere Besucherzahlen, da die ausländischen Fluggesellschaften vorher keine Slots beantragt hätten.
Bildnachweis: © Andi Husein/AP/dpa
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Drei Tote bei Erdbeben in Bali
Die Ferieninsel Bali ist gerade erst wieder für Touristen geöffnet worden. Jetzt gab es dort ein Erdbeben mit mindestens drei Toten.
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