6. November 2025 / Aus aller Welt

Eklat bei Miss Universe - Teilnehmerinnen verlassen Event

Bei einem Miss-Universe-Event in Bangkok legt sich ein Organisator mit Miss Mexico an – und löst einen Aufstand der Schönheitsköniginnen aus. Wie geht es weiter bei dem Beauty Contest?

Die neue Miss Universe wird am 21. November in Thailand gekrönt. (Archivbild)
von dpa

Bei einem Miss-Universe-Vorbereitungsevent in Thailand ist es zu einem Eklat gekommen: Mehrere Teilnehmerinnen verließen die Veranstaltung, nachdem der thailändische Organisator Nawat Itsaragrisil öffentlich Miss Mexico, Fatima Bosch, vor versammelter Runde scharf zurechtgewiesen hatte. 

Nawat, Direktor von Miss Universe Thailand, beschuldigte Bosch, die Vorgaben zum Posten von Werbebeiträgen nicht befolgt zu haben. Immer wieder forderte er sie auf, still zu sein, als sie sich verteidigen wollte. Als Bosch protestierte, rief er die Sicherheitskräfte. Zahlreiche Teilnehmerinnen solidarisierten sich mit der Mexikanerin und verließen den Saal - worauf Nawat ihnen mit Disqualifikation drohte. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag. 

«Inakzeptabler Vorfall»

Ein Video des Events, das live gestreamt wurde, verbreitete sich schnell online und löste Empörung aus. Die Organisation Miss Universe Mexico veröffentlichte später eine Erklärung, in der sie den Vorfall als «inakzeptabel» verurteilte und betonte, dass «keine Frau unter keinen Umständen Beleidigungen oder Demütigungen verdient». Nawat entschuldigte sich später für seine Äußerungen.

Bosch teilte mit, sie liebe Thailand und habe großen Respekt vor den Menschen im Land. «Aber das Verhalten eures Direktors Nawat war respektlos», schrieb sie. Er habe sie zudem als «dumm» bezeichnet. «Ich glaube, die Welt muss das sehen und hören, denn wir sind alle starke Frauen», betonte sie und fügte hinzu: «Niemand hat das Recht, uns zum Schweigen zu bringen.» 

Wie geht es weiter?

Eine hochrangige Delegation der Miss Universe Organization (MUO) will nach Thailand reisen, um die Wogen zu glätten - und um «ein sicheres und professionelles Umfeld für alle Delegierten zu gewährleisten und das Engagement der MUO für Transparenz, Respekt und Zusammenhalt zu bekräftigen.» Alle geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten sollen aber wie geplant stattfinden.

Die neue Miss Universe wird am 21. November in der Nähe von Bangkok gekrönt. Die Miss Universe Germany, Diana Fast, hatte zuvor angekündigt, aus persönlichen Gründen nicht zu dem Wettbewerb nach Thailand zu reisen.


Bildnachweis: © Fernando Llano/AP
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Neuer Seniorenwegweiser für das erste Halbjahr 2026
Stadt Verl

Neues Format, modernes Design und noch mehr Inhalte: Rundum erneuert präsentiert sich der Verler Seniorenwegweiser...

weiterlesen...
Sekt, Stimmung, Schunkeln: Weiberfastnacht im Ratssaal
Stadt Verl

An Weiberfastnacht wird’s im Ratssaal wieder bunt: Am Donnerstag, 12. Februar, lädt die Stadt Verl auch in diesem...

weiterlesen...
Geflügelpest: Stallpflicht bleibt bestehen
Stadt Verl

Mit Wirkung zum 7. Januar, 0 Uhr, hebt der Kreis Gütersloh die letzte noch bestehende Überwachungszone auf, die...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln
Aus aller Welt

Mindestens 40 Tote, mehr als 170 Verletzte: Nach der Katastrophe bei Córdoba steht Spanien unter Schock. Was bisher über den Unfall mit zwei modernen Hochgeschwindigkeitszügen bekannt ist.

weiterlesen...
Heftige Regenfälle fluten Südfrankreich - Schulen dicht
Aus aller Welt

Schulen zu, Straßen gesperrt: In Südfrankreich kämpfen Rettungskräfte gegen Überschwemmungen – doch die Fluten bringen auch eine überraschende Erleichterung für die Region.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Spanien trauert nach Zugkatastrophe – Experten rätseln
Aus aller Welt

Mindestens 40 Tote, mehr als 170 Verletzte: Nach der Katastrophe bei Córdoba steht Spanien unter Schock. Was bisher über den Unfall mit zwei modernen Hochgeschwindigkeitszügen bekannt ist.

weiterlesen...
Heftige Regenfälle fluten Südfrankreich - Schulen dicht
Aus aller Welt

Schulen zu, Straßen gesperrt: In Südfrankreich kämpfen Rettungskräfte gegen Überschwemmungen – doch die Fluten bringen auch eine überraschende Erleichterung für die Region.

weiterlesen...