Zum ersten Mal ist nach Angaben des Wuppertaler Zoos ein Afrikanischer Elefant nachgewiesenermaßen an Tetanus erkrankt - der junge Bulle Tsavo musste eingeschläfert werden. Die Infektion haben Tests am Robert Koch-Institut (RKI) bestätigt, wie der Wuppertaler Zoo, in dem Tsavo lebte, am Donnerstag mitteilte. Bereits nach Tsavos Tod hatten Tierärzte den Verdacht auf Tetanus geäußert. Eine medikamentöse Behandlung von Tetanus sei schwierig, es gebe auch keinen für Zootiere zugelassenen Impfstoff, schreibt der Zoo. «Es ist nicht üblich zu impfen, weil es europaweit noch keinen Tetanus-Fall bei Elefanten gab», sagte Verwaltungsdirektor Jochen Witjes nach dem Tod des Jungtiers. «Dies ist der erste bestätigte Fall bei einem Afrikanischen Elefanten und bei einem Elefanten in Europa», hieß es in einer Mitteilung. Der Elefantenbulle war am Sonntag den 20. November eingeschläfert worden - zwei Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome. Der Jungbulle wurde nur zwei Jahre und acht Monate alt. Eine Stoßzahnfraktur im September oder eine nässende Hautstelle könnten nach Angaben des Zoos zur Infektion geführt haben. Tsavo hatte zunächst Probleme mit der Körperhaltung bekommen, wenig später kamen Krämpfe hinzu, am Ende konnte er nicht mehr aufstehen.
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Elefant wegen Tetanus eingeschläfert - erster Fall in Europa
Tsavo wurde nur zwei Jahre und acht Monate alt. Am Ende konnte er nicht mehr aufstehen. Der Jungbulle hatte sich offenbar mit Tetanus infiziert, wie es nun vom Wuppertaler Zoo heißt.
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