8. März 2026 / Aus aller Welt

Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert Nordwest-Griechenland

Plötzlich bebt die Erde: Im Nordwesten Griechenlands laufen viele Bewohner auf die Straßen. Was Experten zur Gefahr weiterer Erdstöße sagen.

Im Nordwesten Griechenlands hat am Morgen die Erde gebebt. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 8. März 2026 um 08:32 Uhr von dpa

Ein Erdbeben hat die Region der beliebten griechischen Ferieninsel Korfu und weite Teile des Nordwestens Griechenlands erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 5,3 ereignete sich nach Angaben des Geodynamischen Instituts der Universität Athen gegen 5.32 Uhr Ortszeit (4.32 Uhr MEZ).

Das Zentrum des Bebens lag demnach auf dem Festland nahe der Regionalhauptstadt Ioannina in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Es folgten zahlreiche kleinere Nachbeben. Das Beben sei auch im Süden Albaniens zu spüren gewesen, berichteten griechische Medien. 

Menschen flohen ins Freie

Viele Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen und liefen aus ihren Häusern. In einigen Regionen fiel vorübergehend der Strom aus, wie örtliche Medien weiter berichteten. Zudem kam es zu kleineren Erdrutschen.

Verletzte und nennenswerte Schäden an Gebäuden wurden zunächst nicht gemeldet, sagte der Erdbebenexperte Efthymios Lekkas im griechischen Fernsehen ERTNews.


Bildnachweis: © Oliver Berg/dpa
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