Bei einem Feuer in einem der letzten Barackensiedlungen der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind rund 260 Menschen evakuiert worden. Insgesamt 180 Personen sollen bei dem Brand im Viertel Guryong im Süden von Seoul ihre Häuser verloren haben, berichtete Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap. Nach jetzigen Angaben der Behörden wurde niemand durch die Feuer getötet, auch Verletzte wurden nicht gemeldet. Mittlerweile ist das Feuer von den über 1.200 Einsatzkräften unter Kontrolle gebracht worden. Das Guryong-Viertel ist in den 1980ern entstanden und wurde hauptsächlich von Leuten bewohnt, die wegen großangelegter Stadtentwicklungsprojekte in Seoul ihre ursprünglichen Wohnungen räumen mussten. Guryong gilt als Symbol für die hohe Ungleichheit zwischen Arm und Reich in Südkorea, da das Viertel in unmittelbarer Nähe zum glamourösen Bezirk Gangnam liegt – eine der teuersten Gegenden von Seoul. Die genaue Brandursache ist bislang nicht bekannt. Doch in Guryong sind über die Jahre immer wieder Feuer ausgebrochen, unter anderem auch wegen der dichten Bebauung und der rudimentären Sicherheitsstandards der Gebäude.
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Feuer in Seouls letzter Barackensiedlung
Im Guryong-Viertel von Seoul brach erneut ein Feuer aus. Warum die Barackensiedlung als Symbol für soziale Ungleichheit gilt und wie viele Menschen betroffen sind.
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