Zwei Tage nach einem Wohnhausbrand in Solingen mit elf Verletzten hat die Mordkommission noch keinen konkreten Tatverdacht. Die Vernehmungen im Umfeld seien in vollem Gang, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Dienstag. Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung und versuchten Mordes. Elf Bewohner waren wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt worden. Eine Frau erlitt bei der Flucht aus dem Haus zusätzlich eine Verletzung am Fuß. Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen. Die Ermittler suchen dringend Zeugen und Hinweisgeber, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge zur fraglichen Zeit beobachtet haben. Der erste Notruf war am Sonntag gegen 01.15 Uhr eingegangen. Bei einem ebenfalls durch Brandstiftung verursachten Feuer waren am 25. März in Solingen vier Menschen ums Leben gekommen. Ein Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Der 39-Jährige soll 14 Tage später erneut versucht haben, einen Menschen umzubringen: Er soll einen 44-jährigen Mann mit einer Machete angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben.
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Feuer in Solingen: Mordkommission ohne konkreten Tatverdacht
Nach einem Brand in einem Solinger Wohnhaus mit elf Verletzten werden Spuren von Brandbeschleuniger entdeckt. Ermittelt wird wegen versuchten Mordes.
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