Frankreichs Justiz hat nach dem Tod einer Frau infolge einer eskalierten Verkehrskontrolle Untersuchungen gegen drei Polizisten eingeleitet. Die Untersuchungen drehen sich unter anderem um den Vorwurf vorsätzlicher Gewaltanwendung, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Frau war von einem Schuss in den Kopf getroffen worden und ihren lebensgefährlichen Verletzungen erlegen. Am Samstag hatten Beamte ein Auto im Pariser Norden kontrollieren wollen. Dieses hielt trotz mehrfacher Aufforderung nicht an. Zur Verstärkung gerufene Beamte schossen auf den Wagen und verletzten den Fahrer und die Beifahrerin lebensgefährlich. Das Auto kam erst bei einem Unfall mit einem weiteren Wagen zum Stehen. Gegen den Fahrer, der nicht mehr in Lebensgefahr schwebt, laufen Untersuchungen wegen Fahrt unter Drogen und ohne Führerschein. Der Fall hatte auch in der Politik für Diskussionen gesorgt, nachdem der Linke Jean-Luc Mélenchon das Vorgehen der Polizisten heftig kritisiert hatte.
Bildnachweis: © Sebastien Courdji/XinHua/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Frau stirbt nach Polizeikontrolle in Paris: Justiz ermittelt
Eine Verkehrskontrolle in Paris endet mit einer toten Beifahrerin. Die Justiz ermittelt gegen mehrere Polizisten, und auch ein prominenter Politiker kritisiert deren Vorgehen scharf.
Meistgelesene Artikel
- 27. Februar 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 2. März 2026
Hobbymarkt am 7. März wieder mit mehr Geflügel
Am Samstag, 7. März, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Nach der längeren Pause aufgrund der...
- 6. März 2026
Rollator-Club trifft sich im März nur einmal
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
Neueste Artikel
Coltan aus dem Kongo steckt in Handys und Laptops weltweit. Doch der Preis für den Rohstoff ist hoch: Wieder tötet eine Schlammlawine viele Menschen.
- 7. März 2026
Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen in Nairobi
Regenmassen reißen in Kenias Hauptstadt Menschen und Autos mit. Die Metropole steht unter Wasser. Der Wetterdienst warnt vor weiteren starken Niederschlägen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Coltan aus dem Kongo steckt in Handys und Laptops weltweit. Doch der Preis für den Rohstoff ist hoch: Wieder tötet eine Schlammlawine viele Menschen.
- 7. März 2026
Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen in Nairobi
Regenmassen reißen in Kenias Hauptstadt Menschen und Autos mit. Die Metropole steht unter Wasser. Der Wetterdienst warnt vor weiteren starken Niederschlägen.

