Beschäftigte des städtischen Bestattungsamtes der norditalienischen Metropole Mailand sollen Goldschmuck von Toten entwendet haben. Angehörige von Verstorbenen meldeten das mysteriöse Verschwinden von Armbändern, Ringen, Ohrringen und Halsketten sowie in einem Fall des Goldzahns eines Unfallopfers, wie die Zeitung «Corriere della Sera» berichtete. Ermittelt wird demnach gegen sechs aktuelle und ehemalige Beschäftigte der Stadtverwaltung. Die Wohnungen der Verdächtigen wurden von der Polizei bereits durchsucht. Die Behörden gehen davon aus, dass die entwendeten Schmuckstücke in verschiedenen Goldankaufstellen weiterverkauft wurden. Sämtlicher Goldschmuck soll von den Leichen verschwunden sein, nachdem diese in die Leichenhalle gebracht worden waren - in einigen Fällen sogar aus den Wohnungen der Verstorbenen. Bislang wurden sieben Fälle bestätigt. Es wird jedoch vermutet, dass es deutlich mehr Fälle gibt. Gegen die Beschäftigten wird laut «Corriere della Sera» wegen Diebstahls und Hehlerei ermittelt.
Bildnachweis: © Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Gold von Leichen entwendet: Bestatter in Italien im Visier
Ringe, Armbänder, Halsketten - und ein Goldzahn: Sechs Mitarbeiter des Mailänder Bestattungsdienstes stehen unter Verdacht, Schmuck von Toten gestohlen zu haben.
Meistgelesene Artikel
- 5. Januar 2026
Neuer Seniorenwegweiser für das erste Halbjahr 2026
Neues Format, modernes Design und noch mehr Inhalte: Rundum erneuert präsentiert sich der Verler Seniorenwegweiser...
- 15. Januar 2026
Sekt, Stimmung, Schunkeln: Weiberfastnacht im Ratssaal
An Weiberfastnacht wird’s im Ratssaal wieder bunt: Am Donnerstag, 12. Februar, lädt die Stadt Verl auch in diesem...
- 6. Januar 2026
Geflügelpest: Stallpflicht bleibt bestehen
Mit Wirkung zum 7. Januar, 0 Uhr, hebt der Kreis Gütersloh die letzte noch bestehende Überwachungszone auf, die...
Neueste Artikel
- 19. Januar 2026
Heftige Regenfälle fluten Südfrankreich - Schulen dicht
Schulen zu, Straßen gesperrt: In Südfrankreich kämpfen Rettungskräfte gegen Überschwemmungen – doch die Fluten bringen auch eine überraschende Erleichterung für die Region.
- 19. Januar 2026
Gar nicht dumm: Kuh nutzt gezielt Werkzeuge zum Kratzen
Von wegen «dumme Kuh»: Die Kuh Veronika macht sich längere, alltägliche Gegenstände auf erstaunliche Weise zunutze. Nutztiere werden oft unterschätzt, meinen Forscher.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Januar 2026
Heftige Regenfälle fluten Südfrankreich - Schulen dicht
Schulen zu, Straßen gesperrt: In Südfrankreich kämpfen Rettungskräfte gegen Überschwemmungen – doch die Fluten bringen auch eine überraschende Erleichterung für die Region.
- 19. Januar 2026
Gar nicht dumm: Kuh nutzt gezielt Werkzeuge zum Kratzen
Von wegen «dumme Kuh»: Die Kuh Veronika macht sich längere, alltägliche Gegenstände auf erstaunliche Weise zunutze. Nutztiere werden oft unterschätzt, meinen Forscher.

