Der Oktober bleibt mild. Wo sich der für die Jahreszeit übliche Nebel auflöst, kann es auch am Wochenende spätsommerlich warm werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilt. 20 Grad und mehr seien dann stellenweise möglich. Für Samstag sagt der DWD eine Zweiteilung vorher, im Norden löst sich der Nebel bis zum Mittag weitgehend auf, im Süden verläuft der Prozess zäher und in einigen Niederungen bleibt es ganztägig grau. Die meisten Chancen auf Sonne gebe es in höheren Lagen - und damit oberhalb der Nebeldecke - sowie an den Nordrändern von Mittelgebirgen. Wo der Nebel bleibt, kommen die Temperaturen über zehn oder zwölf Grad nicht hinaus. «In den darauffolgenden Tagen ändert sich wenig an der Nebel-Hochnebel-Sonne-Problematik», erklärt DWD-Meteorologe Markus Übel. Der Vorhersage zufolge stehen in den Donauniederungen die Chancen für Sonne nicht gut. Ansonsten gehe es von Region zu Region unterschiedlich schnell, bis sich der Nebel verzieht. Am Sonntag und Montag können demnach nördlich der Mittelgebirge zeitweise Wolken aufziehen, die auch etwas Regen bringen. Viel Niederschlag sei aber nicht zu erwarten. Bisher ist der Oktober nach Angaben des DWD deutlich zu warm. Das Plus im Vergleich zur Referenzperiode 1961 bis 1990 liege bisher bei zwei Grad - der Mittelwert aus der Periode liegt für den Monat bei 9,0 Grad. Der Vergleich aktueller Werte mit diesen vieljährigen Werten ermöglicht eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels. Auf Rekordkurs sei der Oktober aber bislang nicht, da er in den Jahren 2001 und 2022 noch wärmer gewesen sei. Die Werte sind vorläufig, da der Monat noch bis einschließlich kommenden Donnerstag dauert.Nebel-Hochnebel-Sonne-Problematik
Oktober bisher deutlich zu warm
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Goldener Oktober bringt stellenweise mehr als 20 Grad
Nebel oder kein Nebel, das ist in den kommenden Tagen die Frage. Verzieht sich das Grau, wird es spätsommerlich. Einer vorläufigen Bilanz zufolge ist der Monat aber deutlich zu warm.
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