In Argentinien ist ein Seiwal auf einer Sandbank im Fluss Río de la Plata gestrandet und trotz einer großangelegten Rettungsaktion gestorben. «Leider hat das Tier trotz aller Bemühungen nicht überlebt», teilte die Naturschutzstiftung Temaikén mit. Mit einer aufwendigen Aktion hatten Rettungsteams mehr als einen Tag lang versucht, das laut Medienberichten sieben Meter große Tier vor der Küste von San Fernando – einem Vorort nördlich der Hauptstadt Buenos Aires – aus seiner Notlage zu befreien. Die Situation war von Anfang an als «kritisch» bezeichnet worden. Das gesamte Gewicht des Wals laste auf seinem Bauch, was die Funktion seiner Organe beeinträchtige, hieß es in einer ersten Mitteilung. Um den Stress für das tonnenschwere Tier zu verringern, hielten die Helfer seine Haut feucht. In dem Flussabschnitt gibt es große Gezeitenschwankungen und zahlreiche Sandbänke. Die Teams hatten eigentlich geplant, den Anstieg des Wasserstands zu nutzen, um das Tier freizubekommen und ins tiefere Wasser zu leiten, damit es von dort ins Meer zurückkehren kann. Das gelang letztlich nicht. Der Wal (Balaenoptera borealis) war am Freitag (Ortszeit) erstmals gesichtet worden. Im Winter auf der Südhalbkugel wandern Seiwale vor der argentinischen Atlantikküste nordwärts. Es sei deshalb üblich, sie zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien in der Nähe der Mündung des Río de la Plata zu sichten, erklärte Temaikén. Es sei wahrscheinlich, dass das Tier aufgrund einer Kombination von Umweltfaktoren oder eines Gesundheitsproblems die Orientierung verloren habe, flussaufwärts gelangt und schließlich auf der Sandbank gestrandet sei.Saisonale Wanderung im Atlantik vor Argentinien
Bildnachweis: © Fundación Temaikén/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Argentinien: Gestrandeter Wal trotz Rettungsaktion gestorben
Auf einer Sandbank im Río de la Plata wird ein Seiwal angespült. Eine große Rettungsaktion in dem Fluss beginnt - doch die Bemühungen sind vergebens, das tonnenschwere Tier verendet.
Meistgelesene Artikel
- 9. September 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 1. September 2026
Nächster Hobbymarkt am 5. September
Am Samstag, 5. September, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...
- 13. August 2026
Rollator-Club trifft sich am 14. und 28. August
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
Neueste Artikel
- 12. September 2026
66,5 Millionen Jahre alte Spur eines T. rex entdeckt
Gigantisch muss der Tyrannosaurus gewesen sein, der einst durch Nordamerika stapfte - und bis heute Spuren hinterließ.
- 12. September 2026
Polizei: Mann erschießt Bruder in Seniorenheim
Schock in einem Seniorenheim in Südniedersachsen: Zwei Brüder sterben durch Schüsse. Die Polizei geht von einem «innerfamiliären» Hintergrund aus. Was bislang bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. September 2026
66,5 Millionen Jahre alte Spur eines T. rex entdeckt
Gigantisch muss der Tyrannosaurus gewesen sein, der einst durch Nordamerika stapfte - und bis heute Spuren hinterließ.
- 12. September 2026
Polizei: Mann erschießt Bruder in Seniorenheim
Schock in einem Seniorenheim in Südniedersachsen: Zwei Brüder sterben durch Schüsse. Die Polizei geht von einem «innerfamiliären» Hintergrund aus. Was bislang bekannt ist.

