Bei wenig frühlingshaften Temperaturen haben die Hamburger Alsterschwäne ihr Winterquartier verlassen und schwimmen nun wieder auf den Gewässern der Hansestadt. Rund 50 Tiere wurden am Mittag vom sogenannten Schwanenvater Olaf Nieß und seinem Team mit Booten vom Winterquartier bis zur Außenalster geleitet. Der Rest der rund 90 Tiere ist bereits auf den Gewässern unterwegs. Von hier aus werden die Höckerschwäne ihre angestammten Brutplätze einnehmen und hoffentlich wieder für viel Nachwuchs sorgen. «Die Tiere haben den Winter wirklich gut überstanden», sagte Nieß der dpa. In den vergangenen Jahren hatten ein Bakterium und die Vogelgrippe den Bestand von rund 120 Tieren deutlich minimiert. Der Schwanenvater hofft darauf, dass die Menschen in diesem Jahr wieder mehr Rücksicht auf die Schwäne und andere Wasservögel und Wildtiere nehmen. Zuletzt seien immer mehr Hunde in den Grünanlagen und Freizeitsportler auf den Gewässern unterwegs gewesen. Teils habe das die Tiere sehr gestört. Die Alsterschwäne gelten als eines der Wahrzeichen Hamburgs. Sie werden seit Jahrhunderten in der Hansestadt gehegt und gepflegt. Dafür wurde mit dem Hamburger Schwanenwesen 1674 eigens eine städtische Dienststelle mit dem Amt des Schwanenvaters eingeführt.
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Hamburger Schwäne sind zurück auf der Alster
In Hamburg ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass der Frühling beginnt: Wenn die Schwäne aus ihrem Winterquartier zurückkehren und wieder auf der Alster und ihren Kanälen schwimmen.
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