10. November 2025 / Aus aller Welt

Kanada erstmals seit fast 30 Jahren nicht mehr masernfrei

1998 wurden die Masern in Kanada als ausgerottet erklärt. Jetzt kämpft das Land mit einem großen Ausbruch der Krankheit und die WHO reagiert. Sind die USA als nächstes dran?

Kanada kämpft gegen einen Masern-Ausbruch. (Archivbild)
Veröffentlicht am 10. November 2025 um 18:18 Uhr von dpa

Kanada ist erstmals seit fast 30 Jahren nicht mehr masernfrei. Nach einem großen landesweiten Ausbruch mit mehr als 5.000 dokumentierten Fällen seit dem vergangenen Herbst entzog die Weltgesundheitsbehörde WHO dem nordamerikanischen Land den entsprechenden Status, wie die WHO und die kanadische Gesundheitsbehörde mitteilten. 

1998 hatte die WHO Kanada offiziell als masernfrei erklärt. 2016 hatte die Behörde sogar mitgeteilt, dass die hochansteckende Virusinfektion in ganz Nord- und Südamerika ausgerottet sei - als weltweit erste Region. Dafür darf es unter anderem zwölf Monate lang keine anhaltenden lokalen Übertragungen geben. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und können in Extremfällen lebensbedrohlich sein.

Auch die USA kämpfen derzeit gegen eine Masern-Epidemie. Fast 1.700 Fälle wurden bislang dokumentiert, drei Menschen starben.


Bildnachweis: © Marius Becker/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Nächster Hobbymarkt am 5. September
Stadt Verl

Am Samstag, 5. September, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...

weiterlesen...
Rollator-Club trifft sich am 14. und 28. August
Stadt Verl

Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mitarbeiterinnen abgezogen: Eiffelturm nach Streik geöffnet
Aus aller Welt

Nach dem Abzug weiblichen Personals für eine religiöse Delegation blieb der Eiffelturm aus Protest geschlossen. Die Betreiber räumen einen Fehler ein und wollen eine Wiederholung verhindern.

weiterlesen...
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Aus aller Welt

Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mitarbeiterinnen abgezogen: Eiffelturm nach Streik geöffnet
Aus aller Welt

Nach dem Abzug weiblichen Personals für eine religiöse Delegation blieb der Eiffelturm aus Protest geschlossen. Die Betreiber räumen einen Fehler ein und wollen eine Wiederholung verhindern.

weiterlesen...
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Aus aller Welt

Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.

weiterlesen...