Ein Kioskbesitzer hat in Wuppertal zwei mit einem Messer bewaffnete Räuber in seinem Laden eingesperrt. Statt ihnen wie gefordert Bargeld auszuhändigen, verriegelte er per Druck auf eine Fernbedienung die Ladentür, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war bereits zwei Mal überfallen worden und hatte eine Fernverriegelung einbauen lassen, mit der er den Räubern den Rückweg versperrte. Eine Polizeisprecherin zeigte sich angesichts der Bilder aus einer Überwachungskamera mit gemischten Gefühlen: Einerseits habe der Ladenbesitzer mutig gehandelt, andererseits sei er ein großes Risiko eingegangen, weil er mit den beiden Maskierten im Verkaufsraum geblieben sei. Doch er hatte Glück: Die beiden polizeibekannten 16-jährigen Jugendlichen warteten ruhig auf das Eintreffen der Polizei und ließen sich widerstandslos festnehmen. Gegen sie wird nun wegen versuchten schweren Raubes ermittelt. Der Kioskbesitzer wurde bei dem Vorfall am Samstagabend nicht verletzt.
Bildnachweis: © Sascha Thelen/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kioskbesitzer schließt Bewaffnete ein
Als zwei bewaffnete Maskierte vor ihm stehen, verriegelt ein Kioskbesitzer einfach hinter ihnen die Tür. Die Polizei ist mäßig begeistert.
Meistgelesene Artikel
- 23. April 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 27. April 2026
Nächster Hobbymarkt am 2. Mai
Am Samstag, 2. Mai, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich diesmal...
Die Verler Freibad-Saison hat am 30. April begonnen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen sowie...
Neueste Artikel
Kabellose Kopfhörer gehören für viele beim Sport oder im Alltag dazu. In sozialen Netzwerken wird behauptet, die Übertragung durch Bluetooth mache krank. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff sind vier deutsche Passagiere nach Deutschland gebracht worden. In Frankfurt sollen sie untersucht und dann weiterverteilt werden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Kabellose Kopfhörer gehören für viele beim Sport oder im Alltag dazu. In sozialen Netzwerken wird behauptet, die Übertragung durch Bluetooth mache krank. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff sind vier deutsche Passagiere nach Deutschland gebracht worden. In Frankfurt sollen sie untersucht und dann weiterverteilt werden.

