Ein 47-Jähriger, der für eine Beute von 250 Euro am Hamburger Michel einen Mann ermordet hat, ist am Freitag zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Es sei ein klassischer Raubmord gewesen, sagte die Vorsitzende Richterin Jessica Koerner. Der Drogensüchtige soll in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Nach Aussage des Angeklagten hatten sich die beiden Männer am Abend vor der Tat in einer Bar kennengelernt. Nach Überzeugung des Landgerichtes tötete der Italiener, der Geldsorgen hatte, den 62-Jährigen am frühen Morgen des 28. März mit einem Messerstich in den Hals. Er habe dann das Portemonnaie des Opfers an sich genommen. Die Kammer verurteilte den gelernten Konditor wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge. Der Angeklagte hatte vor dem Gericht zwar eingeräumt, den 62-Jährigen tödlich verletzt zu haben. Es sei aber mehr ein Unfall gewesen, er habe ihn nicht umbringen wollen, hatte der Mann seine Version der Geschehnisse geschildert. Nach Ansicht des Gerichts war diese Darstellung «völlig abwegig».
Bildnachweis: © Jonas Walzberg/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Lebenslange Freiheitsstrafe für Raubmord am Hamburger Michel
Im März ist ein Mann nahe des Hamburger Michels getötet und ausgeraubt worden. Nun ist ein 47-Jähriger verurteilt worden.
Meistgelesene Artikel
- 13. August 2026
Rollator-Club trifft sich am 14. und 28. August
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
- 14. August 2026
Gesprächskreis „Vergissmeinnicht“ am 18. August
Der offene Gesprächskreis „Vergissmeinnicht“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz trifft sich das...
- 16. Juli 2026
Bürgerservice in den Sommerferien samstags geschlossen
Der Bürgerservice der Stadt Verl bleibt in den Sommerferien samstags geschlossen. Der letzte geöffnete Samstag vor den...
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Waldbrand rückt näher an Monschau - Evakuierung vorbereitet
Monschau bittet die Bewohner von weiteren Ortsteilen darum, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Der Brand ist nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Waldbrand rückt näher an Monschau - Evakuierung vorbereitet
Monschau bittet die Bewohner von weiteren Ortsteilen darum, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Der Brand ist nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.

