Nachdem ein unbekannter Passant einen kleinen Jungen aufgefangen hat, der aus dem dritten Stock eines Wohnhauses gestürzt war, hat sich ein Mann bei der Polizei gemeldet. Die Beamten prüfen nun, ob es sich tatsächlich um den Retter des Einjährigen handelt, wie ein Polizeisprecher in Darmstadt mitteilte. Ein Passant hatte das Kleinkind am Freitagabend aufgefangen. Das Kind war bei dem Sturz den Angaben zufolge leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Junge war nach ersten Ermittlungen der Polizei auf ein Fensterbrett geklettert. Der Retter müsse dies beobachtet und geistesgegenwärtig zugepackt haben, hatte ein Sprecher gesagt. Während die 29 Jahre alte Mutter mit dem Kind im Krankenhaus war, brach in ihrer Wohnung ein Brand aus - und sie ist jetzt nicht mehr bewohnbar. Ersten Ermittlungen zufolge wurde das Feuer möglicherweise durch angebranntes Essen verursacht. Der siebenjährige Bruder des Einjährigen soll sich noch in der Wohnung aufgehalten haben, als seine Mutter mit dem Bruder in der Klinik war. Ein schneller Einsatz der Feuerwehr hatte Schlimmeres verhindern können, wie es hieß. Der Siebenjährige wurde ebenfalls vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Bildnachweis: © Oliver Berg/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mann meldet sich nach Rettung von Einjährigem bei Polizei
Ein kleiner Junge stürzt aus dem Fenster und hat großes Glück - er wird von einem Passanten aufgefangen. Sein möglicher Retter hat sich nun gemeldet.
Meistgelesene Artikel
- 27. Februar 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 2. März 2026
Hobbymarkt am 7. März wieder mit mehr Geflügel
Am Samstag, 7. März, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Nach der längeren Pause aufgrund der...
- 13. Februar 2026
Sprechstunde des Bürgermeisters am 19. Februar
Zu seiner nächsten Bürgersprechstunde lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 19. Februar,...
Neueste Artikel
Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt auf eigene Rechnung einen ersten Jet nach Nahost, um Touristen heimzuholen. Es sind Kunden ihrer Touristiksparte.
Nacktbilder im Netz, heimliche Standortüberwachung: Digitale Gewalt trifft vor allem Frauen und bleibt für Täter oft folgenlos. Wie Betroffene sich schützen können – und was sich ändern soll.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt auf eigene Rechnung einen ersten Jet nach Nahost, um Touristen heimzuholen. Es sind Kunden ihrer Touristiksparte.
Nacktbilder im Netz, heimliche Standortüberwachung: Digitale Gewalt trifft vor allem Frauen und bleibt für Täter oft folgenlos. Wie Betroffene sich schützen können – und was sich ändern soll.

