23. März 2024 / Aus aller Welt

Mann stirbt nach Auseinandersetzung in Stade

Ein Laden in Stade wird zerstört, später stirbt ein Mann nach einer Auseinandersetzung am Hafen an den Folgen eines Messerstichs. Die Polizei ermittelt und setzt Taucher ein.

Feuerwehrtaucher untersuchen den Hafen in Stade.
Veröffentlicht am 23. März 2024 um 17:13 Uhr von dpa

Nach einer Auseinandersetzung im niedersächsischen Stade mit mehreren Verletzten ist ein Mann ums Leben gekommen. Der 35-Jährige starb in einem Krankenhaus an den Folgen eines Messerstichs, wie die Polizei mitteilt. Die Beamten ermitteln gegen den unbekannten Angreifer wegen Mordes.

Laut Polizei eskalierte die Situation am Freitagnachmittag nach einem Unfall mit drei Fahrzeugen am Hafen. Die Insassen seien ausgestiegen und aneinander geraten. Vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung, die sich zufällig dort befand, sei der 35-Jährige mit dem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Die Ärzte konnten am Ende nichts mehr für ihn tun. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, er befinde sich aber nicht in Lebensgefahr.

Die Polizeibeamten setzten den Angaben zufolge Pfefferspray ein, um die Kontrahenten zu trennen und sich dann um die Opfer kümmern. Durch das Pfefferspray wurden zwei Männer leicht verletzt. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in Kliniken gebracht.

Wie hängen die Taten zusammen?

Etwa eineinhalb Stunden vor diesem Vorfall hatte in der Stader Innenstadt eine Gruppe bisher unbekannter Männer die Scheiben eines Sport- und Shisha-Geschäftes eingeschlagen und Inventar zerstört, wie es weiter hieß. Die Täter hätten offenbar auch Pfefferspray in den Laden gesprüht und seien dann geflüchtet.

Wie die beiden Taten zusammenhängen und wer daran beteiligt war, blieb zunächst unklar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei gab es eine Differenz zwischen zwei Großfamilien. Die ersten Ermittlungen, Zeugenvernehmungen und Spurensuchen am Tatort zogen sich am Samstag bis in die Morgenstunden. Die Feuerwehr leuchtete den Tatort aus und Taucher suchten das Stader Hafenbecken nach Beweisen ab.

Nach Angaben der Polizei waren zeitweise 15 Streifenwagen im Einsatz, um den Tatort und die Kliniken zu sichern und nach den Tätern zu fahnden. Die Ermittler befürchteten eine Eskalation mit trauernden Angehörigen. Die Mordkommission fahndet nun nach dem Verdächtigen.


Bildnachweis: © Polizeiinspektion Stade/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Nächster Hobbymarkt am 10. Oktober
Stadt Verl

Der erste Samstag im Monat gehört traditionell dem Hobbymarkt. Im Oktober fällt dieser Termin allerdings auf einen...

weiterlesen...
Gartenabfallannahme: Zusätzliche Zeiten und kostenlose Laubabgabe
Stadt Verl

Herbstzeit ist Laubzeit: Wenn sich die Blätter in den Gärten und auf den Grundstücken sammeln, bietet die Stadt Verl...

weiterlesen...

Neueste Artikel

USA: Vier Tote und etliche ohne Strom durch Sturm «Isaias»
Aus aller Welt

In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Mehrere Menschen kommen ums Leben. In den Metropolen an der Ostküste dürfte es sehr nass werden.

weiterlesen...
Elf Tote und viele Verletzte bei Busunfall in der Türkei
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Abschleppwagen in der Türkei sind elf Menschen gestorben, 27 weitere wurden verletzt. Die Unfallursache ist unklar.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

USA: Vier Tote und etliche ohne Strom durch Sturm «Isaias»
Aus aller Welt

In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Mehrere Menschen kommen ums Leben. In den Metropolen an der Ostküste dürfte es sehr nass werden.

weiterlesen...
Elf Tote und viele Verletzte bei Busunfall in der Türkei
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Reisebus und einem Abschleppwagen in der Türkei sind elf Menschen gestorben, 27 weitere wurden verletzt. Die Unfallursache ist unklar.

weiterlesen...