Die Zahl der Toten bei Erdrutschen und anderen Zwischenfällen nach heftigem Monsunregen in Indien ist auf mindestens 192 gestiegen. 25 weitere Personen würden noch vermisst, 99 seien verletzt worden, teilten Behörden des betroffenen Bundesstaates Maharashtra mit. Nach Informationen örtlicher Medien handelt es sich um den heftigsten Regen, den der Bundesstaat je in einem Juli in den vergangenen 40 Jahren erlebt hat. Einige Experten warnten, dass Extremereignisse wie Überschwemmungen, Zyklone und Dürren mit dem Klimawandel zunehmen. Indien hatte in den vergangenen Monaten mehrere solche Ereignisse erlebt. 375.000 Menschen seien den Behördenangaben zufolge aus den derzeit überfluteten Gebieten in Sicherheit gebracht worden. Zehntausende seien ohne Strom und Trinkwasser. Fernsehbilder zeigten Menschen, die auf Dächern warteten, während ihre Umgebung völlig überflutet war. Der heftige Regen hat auch Brücken und Gebäude zerstört, Telekommunikationsmasten beschädigt sowie Straßen und Gleise überflutet. Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Dabei kommt es häufig zu viel Regen, heftigen Überflutungen und Erdrutschen. Die Schäden sind oft groß, es gibt immer wieder Tote - aber der Regen ist für die Landwirtschaft, von der ein Großteil der Bevölkerung lebt, auch wichtig.
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Mehr als 190 Tote nach Monsunregen in Indien
Es waren die heftigsten Regenfälle in den vergangenen 40 Jahren. Im indischen Bundesstaat Maharashtra gibt es viele Todesopfer zu beklagen.
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