Auf der Nordhälfte der zweitgrößten griechischen Insel Euböa haben sich in den vergangenen 24 Stunden mehrere Erdbeben mit Stärken von bis zu 4,7 ereignet, die auch in der rund 130 Kilometer entfernten Hauptstadt Athen deutlich zu spüren waren. Griechische Seismologen verfolgen die Entwicklung und warnen vor weiteren Erdstößen. In der betroffenen Region seien mehr als 50 Häuser beschädigt worden, berichtete die Zeitung «To Proto Thema» unter Berufung auf einen dortigen Bürgermeister. Im Gespräch mit dem Sender ERTNews sagte der Präsident der griechischen Gesellschaft für Erdbeben und Seismologie, Efthymios Lekkas: «Wir werden in den kommenden Tagen Erdbeben der Stärke 4 bis 5 erleben. Wir sagen das, weil wir bei früheren seismischen Erschütterungen in derselben Gegend ein ähnliches Bild hatten.» Der Seismologe Akis Tselentis von der Universität Athen geht in einem Facebook-Post von einem möglichen Höchstwert der Stärke 5,5 aus und rät vor allem jenen zur Vorsicht, die in sehr alten Häusern wohnen. Ein Mega-Beben schließen die Fachleute jedoch aus; auch habe der Erdbebenherd nichts mit dem Beben der Stärke 6,2 im April in Istanbul zu tun.
Bildnachweis: © Socrates Baltagiannis/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehrere Erdbeben auf Euböa - noch keine Entwarnung
Erdbeben erschüttern die Insel Euböa und sind auch in Athen zu spüren. Seismologen sagen, das Phänomen dauere an. Mit dem großen Beben in Istanbul habe es jedoch nichts zu tun.
Meistgelesene Artikel
- 27. Februar 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 2. März 2026
Hobbymarkt am 7. März wieder mit mehr Geflügel
Am Samstag, 7. März, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Nach der längeren Pause aufgrund der...
- 6. März 2026
Rollator-Club trifft sich im März nur einmal
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
Neueste Artikel
- 10. März 2026
Sechs Tote bei Brandinferno in Linienbus in der Schweiz
Meterhohe Flammen, Rauch bis in den Himmel: In Kerzers wird ein Linienbus zum Inferno. Was Zeugen berichten – und was die Polizei über die Ursache weiß.
- 10. März 2026
Kolumbiens Polizei beschlagnahmt über eine Tonne Kokain
Im Grenzgebiet zu Ecuador stellt Kolumbiens Polizei über eine Tonne Kokain sicher. Erst kürzlich waren bei einem internationalen Anti-Drogen-Einsatz mehrere Anlagen zerstört worden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. März 2026
Sechs Tote bei Brandinferno in Linienbus in der Schweiz
Meterhohe Flammen, Rauch bis in den Himmel: In Kerzers wird ein Linienbus zum Inferno. Was Zeugen berichten – und was die Polizei über die Ursache weiß.
- 10. März 2026
Kolumbiens Polizei beschlagnahmt über eine Tonne Kokain
Im Grenzgebiet zu Ecuador stellt Kolumbiens Polizei über eine Tonne Kokain sicher. Erst kürzlich waren bei einem internationalen Anti-Drogen-Einsatz mehrere Anlagen zerstört worden.

