Bei verheerenden Waldbränden in Chile sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes mit. Demnach stammten elf der Toten aus der Gemeinde Santa Juana in der Region Bío Bío im Süden Chiles. Unter den Toten war auch eine Feuerwehrfrau, die von einem Wagen überrollt worden war. Ein Pilot und ein Mechaniker, die an den Löscharbeiten der rund 200 Brände beteiligt waren, starben beim Absturz eines Helikopters in Galvarino in der Region Araukanien. 22 weitere Personen wurden verletzt oder erlitten Verbrennungen. Viele Häuser wurden beschädigt oder zerstört, mehrere Hundert Menschen in Sicherheit gebracht. Die Feuer erfassten mehr als 14.000 Hektar in der Gegend rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile inmitten einer Hitzewelle. Der chilenische Präsident Gabriel Boric unterbrach seinen Urlaub in Patagonien im äußersten Süden des Landes, um die betroffenen Gebiete zu besuchen. Die Regierung rief den Katastrophenzustand für die Regionen Ñuble und Bío Bío aus. «Die Priorität ist, das Feuer zu bekämpfen, es zu löschen und Leben zu retten, dazu sind all unsere Kräfte im Einsatz», sagte Boric. Selbst bei 42 Grad am Freitag hätten Bewohner Müll verbrannt, so der Präsident weiter. Die Ursachen der Brände waren zunächst noch unklar.
Bildnachweis: © Rodrigo Garrido/Agencia Uno/dpa
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Mindestens 13 Tote bei Waldbränden in Chile
Inmitten einer Hitzewelle sind rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile zahlreiche Brände ausgebrochen. Es gibt Tote und Verletzte.
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