Mit der Schnee- und Eisschmelze auf den Schweizer Gletschern sind die sterblichen Überreste eines Alpinisten freigelegt worden, der seit mehr als 50 Jahren vermisst wurde. Der Brite sei formell identifiziert worden, teilte die Polizei im Kanton Wallis mit. Zwei Bergsteiger hätten die Knochen am 3. August auf dem Chessjengletscher bei Saas Fee entdeckt. Gerichtsmediziner untersuchten sie im Spital Wallis. Aufgrund der Analysen konnte die Polizei die Zahl der in Frage kommenden Vermisstenmeldungen einschränken, wie sie weiter mitteilte. Mit Hilfe der britischen Polizei sei ein Angehöriger ausfindig gemacht worden. Eine DNA-Analyse habe bestätigt, dass es sich um den im Juli 1971 vermisst gemeldeten Mann handelte. Damals war die Suche nach ihm erfolglos geblieben. Die Kantonspolizei führt nach eigenen Angaben eine Liste mit den Namen aller seit 1925 vermisst gemeldeten Bergsteiger. «Der Rückgang der Gletscher bringt vermehrt vermisste Alpinisten zum Vorschein, welche vor mehreren Jahrzehnten als vermisst gemeldet wurden», teilte sie mit.
Bildnachweis: © Sabine Rumpf/University of Basel/dpa/Symbolbild
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach mehr als 50 Jahren: Knochen von Alpinisten gefunden
Ein Bergsteiger wird im Juli 1971 als vermisst gemeldet, die Suche wird erfolglos eingestellt. Mehr als 50 Jahre später entdecken zwei Bergsteiger die Knochen des Mannes.
Meistgelesene Artikel
- 9. April 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 15. April 2026
Ab ins Wasser: Verler Freibadsaison beginnt am 30. April
Endlich startet die Freibadsaison wieder: Am Donnerstag, 30. April, öffnet das Freibad in Verl um 6 Uhr seine Türen....
- 2. April 2026
Nächste Sprechstunde des Bürgermeisters am 9. April
Zu seiner nächsten Bürgersprechstunde lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 9. April, ein. In der...
Neueste Artikel
- 19. April 2026
Strombetreiber: Kein Anzeichen für Anschlag
Nach dem massiven Blackout zu Jahresbeginn aufgrund eines Anschlags reagieren die Menschen in Berlin nervös auf Stromausfälle. Bei einem aktuellen Vorfall soll es aber keine Auffälligkeiten geben.
- 19. April 2026
Schüsse in Kiew: Verhalten der Polizei wirft Fragen auf
Auch einen Tag nach dem Blutbad in Kiew durch einen Todesschützen gibt es noch keine Aussagen zum Motiv des Täters. In die Kritik geraten nun auch Polizisten, die einen kleinen Jungen im Stich ließen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. April 2026
Strombetreiber: Kein Anzeichen für Anschlag
Nach dem massiven Blackout zu Jahresbeginn aufgrund eines Anschlags reagieren die Menschen in Berlin nervös auf Stromausfälle. Bei einem aktuellen Vorfall soll es aber keine Auffälligkeiten geben.
- 19. April 2026
Schüsse in Kiew: Verhalten der Polizei wirft Fragen auf
Auch einen Tag nach dem Blutbad in Kiew durch einen Todesschützen gibt es noch keine Aussagen zum Motiv des Täters. In die Kritik geraten nun auch Polizisten, die einen kleinen Jungen im Stich ließen.

