Nächtlicher Beutezug über eine zentrale U-Bahn-Station in Düsseldorf: Einbrecher haben bei einem spektakulären Einbruch in das Galeria-Warenhaus an der Flaniermeile «Kö» Schmuck in noch unbekanntem Wert erbeutet. Die Polizei und das Unternehmen teilten übereinstimmend mit, dass die Galeria-Schmuckabteilung das Ziel des oder der Täter gewesen sei. Ein Mitarbeiter des Warenhauses entdeckte die nächtlichen Einbruchsspuren am Mittwochmorgen und alarmierte die Polizei. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Weg bei der Tat durch einen U-Bahn-Schacht und dann durch eine Zwischendecke in den Verkaufsraum führte. Der oder die Täter konnten unerkannt flüchten. Gestohlen wurden laut Polizei «diverse Wertgegenstände». Auch die Warenhauskette Galeria nennt einen Tag nach dem Beutezug noch keine Zahl. «Ich kann den genauen Wert noch nicht mitteilen», sagte eine Sprecherin. Im vergangenen Jahr habe es im März und April jeweils einen Einbruch in die Schmuckabteilung in der anderen Düsseldorfer Galeria-Filiale Schadowstraße gegeben. Die Gesamtschadenshöhe sei fünfstellig gewesen. Auch damals sei hauptsächlich Schmuck gestohlen worden, der Fokus habe ebenfalls auf den höherpreisigen Stücken gelegen, berichtet die «Rheinische Post». Im jüngsten Fall sollen neben Schmuck auch Uhren gestohlen worden sein. Zwei Vitrinen im Erdgeschoss seien komplett leer gewesen. Schäden an oberen Glasplatten deuteten darauf hin, dass die Vitrinen aufgehebelt wurden. Durch die U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee, die zur Altstadt führt und die sich direkt an der Filiale befindet, soll dem Medienbericht zufolge der Einbruch erfolgt sein. Der oder die Täter hätten sich aber nicht durch den unterirdischen Eingang zum Galeria-Untergeschoss vorgearbeitet. Im Eingangsbereich des U-Bahnhofs sei ein Deckengitter aufgedrückt worden. Durch einen Schacht, eine Zwischendecke und Trockenbauwand sei es in die Kofferabteilung gegangen. Wie aus Polizeikreisen zu hören ist, wirft der ausgeklügelte Weg die Frage nach speziellem Wissen über die baulichen Gegebenheiten auf. Der oder die Täter hätten sich vermutlich sehr gut ausgekannt. Für einen aufwendigen Einbruch durch dicken Stahlbeton wie bei dem Millionen-Coup in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen sei die potenzielle Beute in einem Warenhaus nicht groß genug. Schmuck ist ein Hauptziel von Einbrechern, auch bei Wohnungseinbrüchen.Nicht das erste Mal
Ausgeklügelter Weg
Schmuck häufig im Visier
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Nächtlicher Beutezug über U-Bahn in Galeria-Schmuckabteilung
Nachts allein im Kaufhaus - und freie Auswahl. Diese Idee setzten dreiste Diebe in Düsseldorf um. Dabei nutzen sie die enge Anbindung der U-Bahn. Aber so einfach ist das bei weitem nicht.
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