1. September 2021 / Aus aller Welt

Puma aus New Yorker Wohnung befreit

Puma Sasha hatte noch Glück im Unglück: Sein «Besitzer» hat schließlich doch erkannt, dass eine New Yorker Wohnung kein wirklich passendes Zuhause für eine Wildkatze ist.

Dieses vom Bronx Zoo zur Verfügung gestellte Foto zeigt einen Puma im Bronx Zoo.
Veröffentlicht am 1. September 2021 um 07:49 Uhr von dpa

In New York City ist ein Puma aus einer Wohnung in einem Privathaus befreit worden.

Die elf Monate alte und 80 Pfund schwere weibliche Raubkatze sei in einer konzertierten Aktion von Tierschützern, Polizisten und Zoo-Mitarbeitern in der vergangenen Woche abgeholt worden, der Besitzer habe sie freiwillig abgegeben, teilten die Tierschutzorganisation Humane Society of The United States, die New Yorker Polizei und der Bronx Zoo mit.

Am Wochenende sei der Puma namens Sasha zunächst im Zoo betreut worden. Nun sei er auf dem Weg in eine Auffangstation in Turpentine Creek im US-Staat Arkansas, in der Raubkatzen ein Leben lang geschützt und betreut würden.

Die Direktorin der Tierschützer, Kelly Donithan, sagte, der Puma habe relativ viel Glück gehabt, dass sein Besitzer erkannt habe, dass eine Wildkatze nicht für ein Leben in einer Wohnung geeignet sei. Wildtiere gehörten nirgendwo anders hin als in die Wildnis. Der Direktor der Umweltbehörde Basil Seggos fügte hinzu: «Wildtiere wie Pumas sind keine Haustiere. Pumas sehen zwar niedlich und knuddelig aus, wenn sie jung sind, aber diese Tiere können unberechenbar und gefährlich werden.»

In New York gab es den Angaben zufolge schon früher ähnliche Fälle, in denen gefährliche Tiere in Privatwohnungen lebten. 2003 befreite die New Yorker Polizei mit Hilfe von Mitarbeitern des Bronx Zoos einen ausgewachsenen Tiger aus einer Wohnung in Harlem. Ein Jahr später wurde ein Kind in Suffolk County im Bundesstaat New York vom Leoparden seines Vaters angegriffen.

Pumas leben in Nord-, Mittel- und Südamerika. Sie gelten nach Tigern, Löwen und Jaguaren als viertgrößte Katzen der Welt. Pumas können in der Wildnis bis zu 100 Kilogramm schwer werden, eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern erreichen, über fünf Meter hoch springen und bis zu 70 Stundenkilometer schnell rennen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Säugetieren.


Bildnachweis: © Julie Larsen Mahler/WCS Communications/Bronx Zoo/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Stadt Verl

Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...

weiterlesen...
Nächster Hobbymarkt am 5. September
Stadt Verl

Am Samstag, 5. September, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Neben Zier- und Wirtschaftsgeflügel sind...

weiterlesen...
Auf die Pfoten, fertig, los: Hundeschwimmen am 20. September
Stadt Verl

Die Freibadsaison in Verl neigt sich langsam dem Ende zu: Noch bis Sonntag, 13. September, können Besucherinnen und...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Aus aller Welt

Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.

weiterlesen...
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Aus aller Welt

Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Aus aller Welt

Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.

weiterlesen...
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Aus aller Welt

Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».

weiterlesen...