Fast zwei Wochen nach ihrem Teststart im australischen Koonibba ist die kommerzielle Trägerrakete eines deutschen Start-ups wieder auf dem Weg nach Deutschland. Sie sei nach dem Flug wie geplant und nahezu unversehrt am Fallschirm wieder in die Nähe von Koonibba zurückgekehrt, teilte ein Sprecher des Unternehmens HyImpulse mit. Auch die Nutzlast konnte nach Angaben des Unternehmens mit Sitz in der Nähe von Heilbronn unversehrt geborgen werden. Nun werde die Rakete nach Deutschland verschifft, wo sie detailliert untersucht werden soll. Die zwölf Meter lange Rakete war Anfang Mai abgehoben. Damit startete erstmals seit Jahrzehnten eine kommerzielle Trägerrakete eines deutschen Unternehmens. Die Trägerrakete SR75 wird nach Angaben des Start-ups mit Paraffin (Kerzenwachs) und flüssigem Sauerstoff angetrieben. Sie kann demnach eine Nutzlast von 250 Kilogramm transportieren und ist nach Angaben von Co-CEO und Mitgründer Christian Schmierer auch in der Lage, ins All zu fliegen. Das Unternehmen will laut Schmierer mit der Trägerrakete ein besonders flexibles Angebot für Kleinsatelliten machen.
Bildnachweis: © HyImpulse/CNC/dpa
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Rakete eines deutschen Start-ups erfolgreich geborgen
Erstmals seit Jahrzehnten ist eine kommerzielle Trägerrakete eines deutschen Unternehmens gestartet. Jetzt ist sie auf dem Rückweg nach Deutschland. Das Start-up gibt erste Informationen zum Testflug.
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