7. Juni 2023 / Aus aller Welt

Reiseverkehr zu Fronleichnam und Ferienende als «Härtetest»

Auf den Straßen dürfte es in den kommenden Tagen voll werden, mit Staus muss laut ADAC gerechnet werden. Was ist der Grund dafür?

Autos stauen sich auf der A3 am Kreuz Kaiserberg. Vor dem langen Wochenende rund um Fronleichnam wird es wieder voll auf Nordrhein-Westfalens Autobahnen.
von dpa

Autofahrer müssen über das verlängerte Wochenende mit massiven Staus auf deutschen Autobahnen rechnen. Kurzurlauber treffen auf Reiserückkehrer, denn die Pfingstferien enden in Baden-Württemberg und Bayern am Sonntag. In Rheinland-Pfalz war der letzte Pfingstferientag bereits am Mittwoch. Die Konstellation aus Ferienende und dem Feiertag Fronleichnam in mehreren Bundesländern werde zum «Härtetest», hieß es vom ADAC. Der Verkehr habe wieder annähernd das Vor-Corona-Niveau erreicht, sagte ein Sprecher des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs am Mittwoch in München.

Wegen des Feiertags wurde vor allem am Mittwochnachmittag mit massiven Verkehrsstörungen durch Kurzurlauber gerechnet. Hinzu kommt an Fronleichnam der Ausflugsverkehr in die touristischen Naherholungsziele.

Die ADAC-Experten erwarten am Samstag den Höhepunkt des Reiseverkehrs, an dem viele Urlauber die Rückreise aus den zweiwöchigen Pfingstferien antreten. Staureich könne aber auch der Sonntag werden, wenn viele Ausflügler zurückkehren und der übliche Berufspendlerverkehr wieder einsetzt.

Zu den Staustrecken zählen alle Fernstraßen Richtung Norden rund um die Großräume Berlin, Stuttgart, München, Köln und Frankfurt am Main. Verzögerungen erwartet der ADAC unter anderem auf den Autobahnen A1, A3, A5, A6 und A8. Auch müssen sich Autofahrer mit Verzögerungen auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee einstellen.

Genauso müssen Reisende im benachbarten Ausland mit verstärktem Reiseverkehr auf den klassischen Urlaubsstrecken rechnen. Im Besonderen wird mit Behinderungen auf der Brennerautobahn sowie der Gotthard-Route gerechnet. Auch die Deutsche Bahn rechnet mit einer starken Auslastung ihrer Züge. Genaue Zahlen dazu standen am Mittwoch aus.


Bildnachweis: © Roland Weihrauch/dpa
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