Ein wilder Bär hat im russischen Altai-Gebirge eine 29 Jahre alte Camperin aus ihrem Zelt gerissen, in einen Wald gezerrt und dort zu Tode gebissen. Der Angriff ereignete sich auf einem Campingplatz in der Ortschaft Artybasch, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass nach Behördenangaben meldete. Ihr Freund, mit dem die Frau aus Nowosibirsk dort einen Outdoor-Urlaub verbrachte, schilderte in russischen Medien, dass er und andere Menschen noch versucht hätten, das Raubtier abzulenken. Nichts habe geholfen. Behörden wollten dort nun eine Sperrstunde einrichten, hieß es. In der Region gebe es eine große Zahl an Bären, die sich immer häufiger Menschen näherten. Der russische Zivilschutz warnte Touristen vor der allgegenwärtigen Gefahr. In Russland, dem flächenmäßig größten Land der Erde mit vielen Braun- und Eisbären, kommt es immer wieder zu Angriffen der Raubtiere auf Menschen. Todesfälle sind vergleichsweise selten. Mitte Juli hatte ein Bär laut russischen Medien einen 62 Jahren alten Mann im Gebiet Magadan im äußersten Osten Russlands getötet.
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Russland: Bär zerfleischt Camperin im Altai-Gebirge
Russland ist berühmt für seine Bären. Besonders für Touristen in Sibirien gelten sie aber als allgegenwärtige Gefahr. Nun kam es im bei Campern beliebten Altai-Gebirge zu einem tödlichen Angriff.
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