4. Januar 2022 / Aus aller Welt

RKI: Omikron-Fälle verdreifachen sich

Seit knapp einer Woche steigt die Sieben-Tage-Inzidenz von Tag zu Tag. Die Omikron-Fälle nehmen zu. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist deutlich höher als noch vor einer Woche.

Das Robert Koch-Institut gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 239,9 an.

Die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland hat sich binnen einer Woche mehr als verdreifacht.

35. 529 würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, hieß es am Dienstag auf einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 4. Januar). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 10 443 gelegen (Datenstand 28. Dezember).

Die Zahl bezieht sich auf Fälle seit November, die meisten Nachweise stammen aktuell mit 20.525 aus der vergangenen Woche (Vorwoche: 9.584). Eine Grafik des RKI zur zeitlichen Entwicklung zeigt einen sehr steilen Anstieg der wöchentlich gemeldeten Zahlen in Verbindung mit Omikron.

Untererfassung möglich

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zudem erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 239,9 an. Er steigt seit dem 30. Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der bundesweite Inzidenzwert bei 232,4 gelegen, vor einer Woche bei 215,6 (Vormonat: 432,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.561 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.19 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 21.080 Ansteckungen.

356 Todesfälle registriert

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 356 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 372 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7.238.408 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,07 (Sonntag 3,12) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 6.531.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.579.


Bildnachweis: © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Jahrzehntelanges Warten auf den Thron: Charles ist König
Aus aller Welt

Mit dem Tod von Queen Elizabeth II. ist ihr Sohn Charles zum König geworden. Was bedeutet das für die britischen Royals und das Vereinigte Königreich?

weiterlesen...
Frau aus Uganda entwickelt Mückencreme aus saurer Milch
Aus aller Welt

Malaria und verdorbene Milch sind zwei große Probleme für Menschen in Uganda. Eine junge Frau hat das erkannt und daraus eine clevere Geschäftsidee entwickelt: Mückenschutzcreme aus Sauermilch.

weiterlesen...
Karnevalsverein trauert um Ehrenpräsident
Aus aller Welt

Nach einem Flugzeugabsturz und dem Tod eines Unternehmers und zwei weiteren Familienmitgliedern hängen die Fahnen in Köln auf Halbmast. Der 72-Jährige hatte sich im Karneval engagiert.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Flugzeugabsturz bei Gera - Feuerwehr meldet zwei Tote
Aus aller Welt

Flugzeugunglück in Thüringen: Der Feuerwehr zufolge sind zwei Kunstflieger in der Luft zusammengeprallt und abgestürzt. Überlebt haben sie demnach nicht.

weiterlesen...
Nach Schiffskollision: Mosel für Schiffe gesperrt
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenprall zweier großer Schiffe auf der Mosel hat sich ein Frachter am Boden des Flusses festgefahren. Bis auf weiteres ist die Mosel nicht befahrbar.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Flugzeugabsturz bei Gera - Feuerwehr meldet zwei Tote
Aus aller Welt

Flugzeugunglück in Thüringen: Der Feuerwehr zufolge sind zwei Kunstflieger in der Luft zusammengeprallt und abgestürzt. Überlebt haben sie demnach nicht.

weiterlesen...
Nach Schiffskollision: Mosel für Schiffe gesperrt
Aus aller Welt

Bei einem Zusammenprall zweier großer Schiffe auf der Mosel hat sich ein Frachter am Boden des Flusses festgefahren. Bis auf weiteres ist die Mosel nicht befahrbar.

weiterlesen...