7. September 2024 / Aus aller Welt

Taifun «Yagi» verwüstet Norden Vietnams und Süden Chinas

«Yagi» hat in den vergangenen Tagen bereits auf den Philippinen für Chaos und Zerstörung gesorgt. Nun laufen auch in Vietnam und China die Aufräumarbeiten.

Taifun «Yagi» hat besonders die chines Tropeninsel Hainan schwer getroffen. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.
Veröffentlicht am 7. September 2024 um 16:00 Uhr von dpa

Nachdem der Super-Taifun «Yagi» in China und auf den Philippinen Zerstörung angerichtet hat, ist der Sturm auf Vietnam getroffen. Dort sind offiziellen Angaben zufolge 4 Menschen getötet und 78 verletzt worden. Es wird damit gerechnet, dass die Zahl der Toten und Verletzten steigen könnte, da heftige Regenfälle die Bergungsarbeiten stark eingeschränkt haben. 

Mehr als 380.000 Einsatzkräfte des Militärs wurden mobilisiert, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Am stärksten betroffen ist der Norden Vietnams. In der bei Touristen beliebten Halong Bucht richtete «Yagi» großen Schaden an. Dutzende Boote seien gesunken oder durch den starken Wind fortgerissen worden, berichteten die vietnamesischen Staatsmedien. 

In den nördlichen Provinzen und in der Hauptstadt Hanoi sei die Stromversorgung teilweise unterbrochen, meldete der staatliche Stromversorger. Starts und Landungen am internationalen Flughafen Noi Bai wurden ausgesetzt. Der Taifun erreichte zeitweise eine Geschwindigkeit von 149 km/h, soll aber im Laufe des Samstags schwächer werden. 

Tote und Verletzte in China

Auf der südchinesischen Tropeninsel Hainan sind vier Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden dort mindestens 95 Menschen verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. «Yagi» war am Freitag in Hainan und Teilen der angrenzenden Festland-Provinz Guangdong auf Land getroffen und hatte die Nacht über gewütet.

1,5 Millionen Haushalte ohne Strom 

Mehr als 2.200 Arbeiter wurden mobilisiert, um die Stromversorgung in Hainan für über 1,5 Millionen betroffene Haushalte wieder herzustellen. «Yagi» hatte zuvor auf den Philippinen gewütet und auch dort mehrere Todesopfer gefordert.


Bildnachweis: © Yang Guanyu/Xinhua/AP/dpa
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