Nach der Todesfahrt in der Berliner City-West am 8. Juni haben die Behörden 142 Betroffene registriert. Sie kommen aus Hessen sowie sieben weiteren Bundesländern und drei anderen EU-Staaten, wie die Senatsjustizverwaltung mitteilte. Dort ist die Stelle angesiedelt, die das Hilfsangebot für Verletzte, Ersthelfende oder Augenzeugen koordiniert. Bei der mutmaßlichen Amoktat auf dem Ku'damm und der Tauentzienstraße wurden eine Frau getötet und nach Angaben der Staatsanwaltschaft 32 Menschen verletzt. Besonders betroffen war eine Schulklasse aus Hessen. Die Lehrerin starb, ein Lehrer und sieben Schüler kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. Alle Betroffenen hätten von der Zentralen Anlaufstelle ein persönliches Informationsschreiben in ihrer Muttersprache erhalten, erklärte ein Justizsprecher. Mit Hessen sei abgestimmt worden, dass die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Opfer schwerer Gewalttaten und Terroranschläge die Menschen dort kontaktiere. Berlin hatte nach der Tat ein Beratungstelefon eingerichtet. Dieses Angebot ist Ende August ausgelaufen, wie der Sprecher mitteilte. Für alle Betroffenen bestehe aber weiterhin die Möglichkeit, das psychosoziale Team der Anlaufstelle zu kontaktieren. Der 29 Jahre alte Fahrer befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Behörde wirft dem Deutsch-Armenier Mord in einem Fall und versuchten Mord in 17 Fällen vor. Nach Überzeugung der Ermittler hat eine psychische Erkrankung des Mannes zu der Todesfahrt geführt. Der Mann war auf dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße in der Nähe von Bahnhof Zoo und Gedächtniskirche mit einem Auto in zwei Menschengruppen gefahren.Beratungstelefon nach Tat eingerichtet
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Todesfahrt in Berlin: Mehr als 140 Betroffene registriert
Im Juni fährt ein Mann in Berlin mit einem Auto in zwei Menschengruppen. Eine Frau stirbt, es gibt 32 Verletzte. Nach der Tat haben sich mehr als 140 Betroffene gemeldet.
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