9. Januar 2025 / Aus aller Welt

Unterernährung ist Grund für Hippo-Sterben in Simbabwe

Es war doch kein Gift: Der Tod von 19 Nilpferden am Sambesi-Fluss in Simbabwe ist aufgeklärt.

Normalerweise wirken Nilpferde wie diese in Kenia eher rundlich. (Archivbild)
Veröffentlicht am 9. Januar 2025 um 16:32 Uhr von dpa

Weil sie nicht genug zu fressen fanden, sind 19 Nilpferde am Sambesi-Fluss in Simbabwe gestorben. Unterernährung sei der Grund für den Tod der Tiere, erklärte die Naturschutzbehörde des Landes in einem Untersuchungsbericht. Das Land im südlichen Afrika hat die schwerste Dürre der vergangenen 40 Jahre hinter sich. 

Die anfängliche Vermutung, eine Vergiftung sei die Todesursache, habe sich nicht bestätigt, sagte Behördensprecher Tinashe Farawo. «Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Hippos auf der Futtersuche bis zu zehn Kilometer von ihrem eigentlichen Habitat entfernt bewegt haben.»

Auch der Zustand der normalerweise rundlichen Pflanzenfresser wies demnach auf mangelnde Ernährung hin: Rippen und Rückenwirbel seien bei etwa der Hälfte der Tiere deutlich sichtbar gewesen.

Mittlerweile hat in Simbabwe die Regenzeit begonnen. Doch in den vergangenen Monaten waren in dem Land wegen der Dürre viele der Feuchtgebiete, in denen Nilpferde heimisch sind, ausgetrocknet.


Bildnachweis: © picture alliance / dpa
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