Ein Influencer ist in Pakistan wegen Gotteslästerung angeklagt worden, weil er ein nach dem Blasphemiegesetz benanntes Parfüm auf den Markt gebracht hat. Gegen den Internet-Star mit Millionen von Followern sei ein Verfahren wegen der «Verletzung religiöser Gefühle» eingeleitet worden, sagte ein Polizeisprecher in der Stadt Lahore der Deutschen Presse-Agentur. Der Influencer hatte mit einem Video Kritik auf sich gezogen, in dem er sein Parfüm mit dem Namen 295 vorstellte - dem Paragrafen des Blasphemiegesetzes in dem südasiatischen Land. Das Video ist inzwischen gelöscht, der Influencer verließ das Land und veröffentlichte ein Entschuldigungsvideo. Er werde bei seiner Rückkehr festgenommen, sagte der Polizeisprecher. Gotteslästerung und die Beleidigung des Propheten Mohammed stehen in Pakistan seit den 1980er Jahren unter Strafe. Die Gesetze sehen im äußersten Fall die Todesstrafe vor. Häufig kommt es auch zu Angriffen durch sogenannte Blasphemie-Bürgerwehren - extremistische Muslime, die angebliche Ketzer schon niedergeschossen, angezündet oder zu Tode geprügelt haben.
Bildnachweis: © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Wegen Parfüms: Blasphemie-Klage gegen Influencer in Pakistan
In einem Video stellt er ein Parfüm mit einem provokanten Namen vor und gerät damit ins Visier der Justiz. Dem Internet-Star droht nun in Pakistan die Festnahme - und möglicherweise Schlimmeres.
Meistgelesene Artikel
- 15. Juli 2026
Übersicht über aktuelle Baustellen im Stadtgebiet
Wann, wo und wie lange? Hier finden Sie Informationen über aktuelle Verkehrsbaustellen im Stadtgebiet. So können Sie...
- 16. Juli 2026
Bürgerservice in den Sommerferien samstags geschlossen
Der Bürgerservice der Stadt Verl bleibt in den Sommerferien samstags geschlossen. Der letzte geöffnete Samstag vor den...
Am „Verler Leben“-Sonntag, 6. September, lädt der beliebte Flohmarkt für Babyausstattung, Kinderkleidung und...
Neueste Artikel
- 13. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 265 gestiegen
Es war das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach möglichen Überlebenden.
- 13. August 2026
Nach der Sonnenfinsternis folgte ein Sternschnuppen-Strom
Wer wollte, konnte alle seine Wünsche loswerden. Denn nach der Sonnenfinsternis gab es in der Nacht auch noch besonders viele Sternschnuppen. Ein Komet sorgt für den kosmischen Schauer.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. August 2026
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 265 gestiegen
Es war das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach möglichen Überlebenden.
- 13. August 2026
Nach der Sonnenfinsternis folgte ein Sternschnuppen-Strom
Wer wollte, konnte alle seine Wünsche loswerden. Denn nach der Sonnenfinsternis gab es in der Nacht auch noch besonders viele Sternschnuppen. Ein Komet sorgt für den kosmischen Schauer.

