Im neu aufgerollten Prozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein hat sich eine Jury in Hinblick auf einen Vergewaltigungsanklagepunkt nicht einigen können. Das teilte das zwölfköpfige Gremium dem Gericht in New York mit. Am Mittwoch hatten die Geschworenen nach mehrtägigen Beratungen ihre Entscheidungen in zwei weiteren Anklagepunkten mitgeteilt: Sie sahen es als erwiesen an, dass der heute 73-Jährige einst schwere Sexualverbrechen an einer Frau begangen habe. In einem weiteren Anklagepunkt der schweren Sexualverbrechen gegen eine zweite Frau befand ihn die Jury für nicht schuldig. Im dritten Anklagepunkt der Vergewaltigung hatte der Richter die Jury zunächst gebeten, weiter zu beraten - nahm dann aber ihre Erklärung, dass sie sich nicht einigen konnten, an. Damit ist der Prozess zunächst beendet. Das Strafmaß soll wie üblich zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
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Weinstein-Prozess: Keine Einigung im dritten Anklagepunkt
Der Schuldspruch gegen Harvey Weinstein 2020 galt als Meilenstein – bis er 2024 überraschend kassiert wurde. Nun hat erneut eine Jury geurteilt, aber komplett einigen konnte sie sich nicht.
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