14. Februar 2025 / Aus aller Welt

WHO Europa rät zu Krebs-Warnhinweisen auf Alkohol

In keiner Weltregion wird so viel Alkohol getrunken wie in Europa. Das bringt auch ein höheres Krebsrisiko mit sich. Geht es nach der WHO Europa, dann sollte diese Gefahr stärker sichtbar sein.

Die WHO Europa rät zu Krebs-Warnhinweisen auf alkoholischen Getränken. (Illustration)
Veröffentlicht am 14. Februar 2025 um 14:22 Uhr von dpa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rät dazu, auf alkoholischen Getränken vor dem Krebsrisiko durch Alkohol zu warnen. Mit prominent platzierten Warnhinweisen auf entsprechenden Getränken sollte das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Alkoholkonsum zu Krebs führen könne, teilte das WHO-Regionalbüro Europa bei der Vorstellung eines neuen Berichts zu dem Thema mit. 

Diese einfache und kostengünstige Maßnahme könne Verbraucherinnen und Verbraucher in die Lage versetzen, informierte Entscheidungen zu ihrer Gesundheit zu treffen, schrieb die in Kopenhagen ansässige Regionalorganisation. Damit ließen sich letztlich auch die gesundheitlichen Schäden durch Alkohol verringern.

Europäer trinken am meisten Alkohol

In keiner anderen Region der Welt wird nach WHO-Angaben so viel Alkohol getrunken wie in der Region Europa. Dem aktuellsten globalen Statusbericht der WHO zum Thema Alkohol zufolge konsumierten die Europäer im Alter von über 15 Jahren im Vergleichsjahr 2019 pro Kopf 9,2 Liter reinen Alkohol - deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt (5,5 Liter). Sieben der zehn Länder der Erde mit dem höchsten Konsum befinden sich demnach in der EU, darunter Deutschland mit einem Wert von 12,2 Litern Reinalkohol.

Die WHO warnt davor, dass dies mit erheblichen Gesundheitsgefahren einhergehe. Jährlich sterben demnach 800.000 Menschen in der WHO-Region Europa an alkoholbedingten Ursachen - pro Tag sind das knapp 2.200 Menschen. Obwohl Krebs dabei die häufigste Todesursache sei, sei das öffentliche Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebs weiterhin erschreckend gering, monierte die WHO Europa.


Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
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