Der Ausbruch der Affenpocken in zahlreichen Ländern bleibt vorerst ein weltweiter Gesundheitsnotstand. Das entschied die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch und schloss sich damit der Empfehlung eines unabhängigen Expertenausschusses an. Damit bleiben Affenpocken offiziell eine «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» (PHEIC - Public Health Emergency of International Concern). Das ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann, um Regierungen zu alarmieren, damit sie Vorkehrungen treffen. Andere konkrete Auswirkungen hat die Erklärung nicht. Eine Notlage gilt zur Zeit auch wegen der Corona-Pandemie und wegen Polio. Zwar gebe es bei der Bekämpfung der Affenpocken Fortschritte, um die Infektionen einzudämmen, hielten die unabhängigen Expertinnen und Experten fest. Aber es gebe weiterhin neue Infektionen und einige Länder hätten noch nicht genügend Diagnose- und Behandlungsmittel oder Impfstoffe zur Verfügung, um auf Ausbrüche reagieren zu können. Die Experten sind auch besorgt, weil Betroffene in manchen Ländern weiterhin diskriminiert werden, was dazu führe, dass Erkrankungen womöglich versteckt würden und die Infektion sich so weiter ausbreiten könne. Es infizieren sich vor allem Männer, die häufigen Sex mit wechselnden männlichen Partnern haben. In vielen Ländern ist Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern verboten.
Bildnachweis: © Niaid/Niaid/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
WHO: Affenpocken bleiben weltweiter Gesundheitsnotstand
Der Krankheitsverlauf ist oft harmlos, eine Infektion kann aber auch tödlich enden. Die WHO hält die Einstufung des Affenpocken-Virus trotz Fortschritten weiter auf höchster Alarmstufe.
Meistgelesene Artikel
- 18. November 2025
Rollator-Club trifft sich wieder am 28. November
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
- 1. Dezember 2025
Sprechstunde des Bürgermeisters am 4. Dezember
Zu seiner nächsten Bürgersprechstunde lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 4. Dezember, ein. In...
- 11. November 2025
Gesprächskreis „Vergissmeinnicht“ am 18. November
Der offene Gesprächskreis „Vergissmeinnicht“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz trifft sich das...
Neueste Artikel
- 9. Dezember 2025
2025 dürfte eines der drei heißesten Jahre werden
Das Klima heizt sich weiter auf, auch wenn 2025 nicht so heiß werden dürfte wie das Vorjahr. In einer Hinsicht könnte es aber einen Negativ-Rekord geben.
- 9. Dezember 2025
Block-Ermittlungen: zwei weitere Beschuldigte vernommen
Christina Block soll den Auftrag erteilt haben, zwei ihrer Kinder aus der Obhut des Ex-Manns zu entführen. Außerhalb des Prozesses gegen die Mutter haben jetzt zwei weitere Beschuldigte ausgesagt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. Dezember 2025
2025 dürfte eines der drei heißesten Jahre werden
Das Klima heizt sich weiter auf, auch wenn 2025 nicht so heiß werden dürfte wie das Vorjahr. In einer Hinsicht könnte es aber einen Negativ-Rekord geben.
- 9. Dezember 2025
Block-Ermittlungen: zwei weitere Beschuldigte vernommen
Christina Block soll den Auftrag erteilt haben, zwei ihrer Kinder aus der Obhut des Ex-Manns zu entführen. Außerhalb des Prozesses gegen die Mutter haben jetzt zwei weitere Beschuldigte ausgesagt.

