Die Polizei geht nach dem tödlichen Busunfall im Zentrum von Stockholm nicht davon aus, dass der mutmaßliche Verursacher mit Absicht gehandelt hat. Es gebe derzeit keine Hinweise dafür, dass der Unfall vorsätzlich herbeigeführt worden sei, teilte die schwedische Hauptstadtpolizei mit. Es werde weiterhin wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, der festgenommene Busfahrer werde im Krankenhaus behandelt, erklärte die Behörde am Morgen. Am Nachmittag beschloss der zuständige Staatsanwalt Robert Slottenberg, den Mann nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß zu setzen. Ob er nach wie vor im Krankenhaus liegt, ging aus Slottenbergs Angaben nicht hervor. Ein Doppeldeckerbus war am Freitagnachmittag in der Nähe der Königlich-Technischen Hochschule KTH im Norden der schwedischen Hauptstadt in eine Bushaltestelle gekracht. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, drei weitere kamen verletzt ins Krankenhaus. Die Todesopfer sind nach Angaben von Slottenberg immer noch nicht identifiziert. Zwei der Verletzten lagen der Region Stockholm zufolge am Samstag noch im Krankenhaus - eine Person mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen und eine mit mittelschweren Verletzungen. Wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte, ist nach wie vor unklar. Er ereignete sich auf einer viel befahrenen Straße, in der Nähe befinden sich eine U-Bahnstation sowie eine Bahnhaltestelle mit Verbindungen in die nördlichen Vororte von Stockholm. Viele Schwedinnen und Schweden waren zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Weg ins Wochenende. Der Bus befand sich zum Unglückszeitpunkt nicht im Dienst, Passagiere waren deshalb keine an Bord gewesen.Bus zum Unglückszeitpunkt nicht im Dienst
Bildnachweis: © Henrik Montgomery/TT News Agency via AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Wohl keine Absicht bei tödlichem Busunglück in Stockholm
Drei Menschen werden bei einem Unfall in der schwedischen Hauptstadt getötet, mehrere weitere verletzt. Die Polizei glaubt nicht, dass der Busfahrer absichtlich in eine Haltestelle gefahren ist.
Meistgelesene Artikel
- 18. November 2025
Rollator-Club trifft sich wieder am 28. November
Unter dem Motto „Bewegung ist die beste Medizin“ trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Freitag im Monat der...
- 10. Dezember 2025
Umweltkalender für das Jahr 2026
Der Verler Umweltkalender für das Jahr 2026 wird im Laufe dieses Monats per Post an alle Haushalte verteilt. Die...
- 1. Dezember 2025
Sprechstunde des Bürgermeisters am 4. Dezember
Zu seiner nächsten Bürgersprechstunde lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 4. Dezember, ein. In...
Neueste Artikel
- 12. Dezember 2025
«Sie sind Dr. Tod»: Anklage will lebenslang für Klinikarzt
Zwölf Tote, 30 Vergiftungen: Ein Klinikarzt steht in Frankreich vor Gericht. Der Anästhesist beteuert seine Unschuld und spricht von einem Komplott. Die Anklage fordert die Höchststrafe.
- 12. Dezember 2025
Flughafen: Passagier mit über 11.000 Diamanten im Handgepäck
Ein Mann fliegt von Angola nach Frankfurt, dort fällt er dem Zoll auf. Was dann passierte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Dezember 2025
«Sie sind Dr. Tod»: Anklage will lebenslang für Klinikarzt
Zwölf Tote, 30 Vergiftungen: Ein Klinikarzt steht in Frankreich vor Gericht. Der Anästhesist beteuert seine Unschuld und spricht von einem Komplott. Die Anklage fordert die Höchststrafe.
- 12. Dezember 2025
Flughafen: Passagier mit über 11.000 Diamanten im Handgepäck
Ein Mann fliegt von Angola nach Frankfurt, dort fällt er dem Zoll auf. Was dann passierte.

