Ein 16 Jahre alter Junge ist am Dienstag in Bramsche bei Osnabrück durch Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Tatverdächtig sei ein 81 Jahre alter Italiener, der sich im Anschluss an die Schüsse selber lebensgefährlich verletzt habe, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer. «Beide kannten sich», erklärte er weiter. Die Ermittlungen werden ihm zufolge wegen versuchten Mordes geführt. Weitere Angaben wollte der Sprecher zunächst nicht machen. Die Ermittler müssten den genauen Tathergang noch rekonstruieren. Unter anderem müsse geklärt werden, wie viele Schüsse abgegeben wurden. Auch das Motiv war zunächst unklar. Beide lebensgefährlich Verletzten kamen in Krankenhäuser. Das Verbrechen ereignete sich am frühen Morgen gegen 7.30 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus. Dem Tatort direkt gegenüber befindet sich eine Grundschule. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Tat aber nichts mit der Grundschule zu tun, wie es von der Polizei hieß. Weder Kinder noch Lehrer wurden verletzt. Zudem habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Kinder und Lehrer bestanden, hieß es. Polizeifachkräfte und Seelsorger betreuten die Kinder, die am Mittag mit Bussen nach Hause gebracht wurden. Auch die Schule habe sich um die Kinder gekümmert, sagte Retemeyer. Am Vormittag hatten sich Notfallseelsorger und Polizisten bemüht, die Schülerinnen und Schüler vom Einsatz und den damit verbundenen Eindrücken fernzuhalten. Die Ermittler begannen am Vormittag mit den Untersuchungen des Tatorts. Unter anderem rückte eine Tatortgruppe zur Spurensicherung an. Nach der Alarmierung am Morgen hatte die Polizei einen Großeinsatz gestartet und die Straße rund um den Tatort für die Öffentlichkeit abgesperrt.Polizei im Großeinsatz
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Zwei Menschen nach Schüssen nahe Osnabrück in Lebensgefahr
Am frühen Morgen fallen mehrere Schüsse in der niedersächsischen Kleinstadt Bramsche - zwei Menschen werden lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord aus.
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