25. April 2022 / Good Vibes

Solidaritäts-Konzert mit tollem Spendenergebnis

Benefizkonzert Verler Künstlerinnen und Künstler

6.850 Euro: Das ist die stolze Spendensumme, die bei dem Benefizkonzert Verler Künstlerinnen und Künstler für die Ukraine-Hilfe zusammengekommen ist. „Ein großes Dankeschön geht an alle, die sich bei dieser Veranstaltung engagiert haben. Und natürlich an die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Geld und Gutscheine gespendet haben“, sagte Bürgermeister Michael Esken bei der Scheckübergabe im Rathaus. „Für die Spenden werden wir sicher eine gute Verwendung finden.“

Bei dem Konzert am 16. April standen die Bands Daily Business, High in Fidelity und Burning Guitars, das Duo Madline & Jay, Kathrin Horstkötter, die Evangelische Kirchenband Sürenheide, Martin Bischoff und Jay Minor auf dem Kühlmannplatz auf der Bühne. Auch einige ukrainische Flüchtlinge, die auf diesem Wege ein Dankeschön für die große Hilfsbereitschaft in Verl vermitteln wollten, beteiligten sich an dem musikalischen Programm. Unterstützt wurde die Initiative außer von der Stadt auch von mehreren örtlichen Unternehmen als Sponsoren.

Neben der Musik konnten die rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer landestypische Speisen genießen, die Frauen aus der Ukraine gemeinsam mit Anna Smirnov in tagelanger Arbeit hergestellt hatten. So war das Konzert nicht nur ein finanzieller Erfolg, sondern hat auch dazu beigetragen, die Menschen vor Ort und die Flüchtlinge aus der Ukraine sowohl bei der Organisation im Vorfeld als auch am Konzerttag einander näherzubringen. „Von den Geflüchteten haben wir viel positive Resonanz zu der Veranstaltung bekommen“, berichtet Franziska Hake aus dem städtischen Koordinationsteam für die Ukraine-Hilfe.

Aktuell leben in Verl 170 Menschen, die aus dem Kriegsgebiet geflüchtet sind. Zurzeit sind ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden. „Aber es ist schwer abzuschätzen, wie sich die Lage weiterentwickeln wird“, betont Bürgermeister Michael Esken. Die Hilfsbereitschaft der Verlerinnen und Verler, den Geflüchteten das (Ein-)Leben vor Ort zu erleichtern, sei nach wie vor ausgesprochen groß, sagt Franziska Hake. „Sowohl, was die Angebote für Wohnraum betrifft als auch die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement.“

Quelle & Bild: Stadt Verl

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