Gütersloh/Rheda‑Wiedenbrück. Im Bereich der Triftstraße in Rheda‑Wiedenbrück sind bei Bodenuntersuchungen erhöhte Arsengehalte im oberflächennahen Boden festgestellt worden. Der Kreis Gütersloh informiert die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner als zuständige untere Bodenschutzbehörde vorsorglich und leitet weitere Untersuchungen ein. Eine akute Gesundheitsgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, sofern einige Verhaltenshinweise beachtet werden.
Die Belastung ist nach bisherigem Stand auf den oberen Boden bis etwa einen Meter Tiefe begrenzt und wurde im Zuge des Bebauungsplanverfahrens der Stadt Rheda‑Wiedenbrück entdeckt. An der Triftstraße soll es laut diesem Bebauungsplan zu einer Nachverdichtung kommen. „Wir nehmen den Befund ernst und handeln umgehend und vorsorglich. Es besteht kein Grund zur Sorge, solange sich die Betroffenen an unsere Empfehlungen halten”, betont Katharina Fecke, Leiterin der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh.
Der Kreis empfiehlt, Obst und Gemüse aus betroffenen Gärten vor dem Verzehr gründlich zu waschen und zu schälen, Gartenarbeiten bei feuchtem Boden auszuführen, um Staub zu vermeiden, nach der Gartenarbeit die Hände zu waschen und Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt auf offenen Bodenflächen spielen zu lassen.
Um ein genaues Bild der Belastung zu erhalten, veranlasst der Kreis eine flächendeckende, grundstücksbezogene Bodenuntersuchung. Die Ergebnisse werden bewertet; über das weitere Vorgehen werden die Betroffenen unaufgefordert informiert.
Für Rückfragen der Bevölkerung steht die Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh zur Verfügung: Leon Borchert, 05241/85-2707, l.borchert@kreis-guetersloh.de
Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


