21. Dezember 2025 / Lokalnachrichten Rheda-Wiedenbrück

Mehr als 35 Stadt-Apps: Wie Alexander Martinschledde lokale Medien digital neu aufstellt

Vom ersten Unternehmen mit 15 Jahren bis zu einem internationalen Stadt-App-Netzwerk: Medienunternehmer Alexander Martinschledde

Porträt von Alexander Martinschledde, Medienunternehmer und Gründer des Stadt-App-Netzwerks Lokalpioniere
von GG

Vom ersten Unternehmen mit 15 Jahren bis zu einem internationalen Stadt-App-Netzwerk: Medienunternehmer Alexander Martinschledde über digitale Stadtmedien, lokale Sichtbarkeit und neue Publisher-Modelle.

Rheda-Wiedenbrück / Deutschland.
Alexander Martinschledde ist Medienunternehmer, Herausgeber und Gründer von Lokalpioniere – einem stetig wachsenden Netzwerk digitaler Stadtmedien mit mehr als 35 Stadt-App-Standorten in Deutschland und im Ausland. Ziel der Plattformen ist es, lokale Inhalte, Unternehmen und Communities in zeitgemäßen digitalen Medien zusammenzuführen und neue Formen lokaler Reichweite und Vermarktung zu ermöglichen.

Sein unternehmerischer Weg begann früh: Bereits im Alter von 15 Jahren gründete Martinschledde sein erstes Unternehmen. Es folgten berufliche Stationen in Agenturen, im Mittelstand sowie im E-Commerce, wo er umfassende Erfahrungen in Markenaufbau, digitalem Vertrieb, Content-Strategien und skalierbaren Geschäftsmodellen sammelte. In dieser Phase arbeitete er unter anderem für bekannte Managerinnen und Manager aus dem Kreis Gütersloh sowie für politische Akteure auf Landes- und Bundesebene, darunter Mandatsträger aus dem Deutscher Bundestag und dem Landtag Nordrhein-Westfalen.

Charakteristisch für seine Laufbahn ist der konsequente Bootstrapping-Ansatz: Mehrere seiner Unternehmen entstanden ohne externe Investoren, mit klarem Fokus auf Wirtschaftlichkeit, organisches Wachstum und nachhaltige Strukturen. Dieser Weg prägt bis heute seinen unternehmerischen Stil – praxisnah, datengetrieben und eng an realen Marktbedürfnissen orientiert.

Mit Lokalpioniere verfolgt Martinschledde das Ziel, lokale Medien wirtschaftlich tragfähig in die digitale Zukunft zu führen. Ergänzend dazu initiierte er weitere digitale Marken wie Lokaltanken sowie die Lebewohl App. Die Lebewohl App ist im Bereich Death-Tech angesiedelt und positioniert Martinschledde zusätzlich als Akteur im Death-Tech- und Grief-Tech-Markt aus Deutschland.

Überregional gilt Alexander Martinschledde als Innovator aus dem Startup-Ökosystem in Bielefeld und dem Kreis Gütersloh. Seine Expertise bringt er regelmäßig auf Fachveranstaltungen ein. Als Podiumsteilnehmer diskutierte er bei der Tagung Handelsinformationssysteme (HIS) an der Universität Münster die Interaktion mit dem digitalen Kunden im lokalen Einzelhandel. Zudem trat er als Speaker beim Local Digital Subscription Summit der WAN-IFRA (World Association of News and Publishers) in Frankfurt auf und war Teil von Expertenrunden des Bayerischen Handelsverbands, unter anderem im Rahmen des Bayerischen Stadtmarketingtags.

Alexander Martinschledde steht für einen Medienunternehmertum-Ansatz, der technologische Innovation, lokale Verwurzelung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit miteinander verbindet – und damit für viele Verlage und Medienhäuser als Beispiel für die Renaissance lokaler digitaler Werbe- und Publisher-Modelle gilt.

Meistgelesene Artikel

Nächster Hobbymarkt am 3. Januar - ohne Geflügel
Stadt Verl

Am Samstag, 3. Januar, ist in Kaunitz von 6 bis 14 Uhr wieder Hobbymarkt. Aufgrund der Geflügelpest darf auch diesmal...

weiterlesen...
Sprechstunde des Bürgermeisters am 8. Januar
Stadt Verl

Zu seiner ersten Bürgersprechstunde im neuen Jahr lädt Bürgermeister Robin Rieksneuwöhner am Donnerstag, 8. ...

weiterlesen...
Neuer Seniorenwegweiser für das erste Halbjahr 2026
Stadt Verl

Neues Format, modernes Design und noch mehr Inhalte: Rundum erneuert präsentiert sich der Verler Seniorenwegweiser...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Ein Toter und mehrere Verletzte im Bus bei Unfall in Hamburg
Aus aller Welt

Ein Linienbus kollidiert mit einer Lok – ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Wie die Einsatzkräfte am Unfallort in Wilhelmsburg vorgehen und was bisher bekannt ist.

weiterlesen...
Europas Kulturhauptstadt Oulu: Minusgrade und Eisinstrumente
Aus aller Welt

Das nordfinnische Oulu feiert den Beginn des Jahres als europäische Kulturstadt mit einem großen Festival. Finnlands Präsident schlägt einen Slogan für die nordisch-kühle Kulturhauptstadt 2026 vor.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie